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Wall Street kaum bewegt: Apple-Aktie fällt nach Problemen bei Foxconn

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Auch am Black Friday wagen sich die Anleger an den US-Börsen kaum aus der Reserve. Während die großen Indizes stagnieren, muss unter den Einzelwerten Apple Federn lassen. Grund sind die Schwierigkeiten beim Zulieferer-Werk in China.

Nach der Thanksgiving-Pause sind die US-Anleger mit angezogener Handbremse an die Aktienmärkte zurückgekehrt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nach einer verkürzten Handelssitzung 0,5 Prozent höher auf 34.347 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab indes 0,5 Prozent auf 11.226 Punkte nach. Der breit gefasste S&P 500 schloss kaum verändert bei 4026 Punkten.

S&P 500 Index, Ind. 4.026,93

Im Fokus der Anleger standen die Verkaufszahlen der Einzelhändler in der Rabattschlacht zum Start der Weihnachtssaison. „Die Black-Friday-Deals sind jetzt in vollem Gange, und die Einzelhändler hoffen, dass sie einen Teil ihrer überschüssigen Lagerbestände loswerden können“, sagte Russ Mould, Investmentexperte beim Vermögensverwalter AJ Bell.

„Dies sollte zwar etwas Platz in ihren Lagern schaffen, aber es wird nicht unbedingt gut für ihre Gewinnmargen sein“, so Moud. Denn die Verbraucher stünden unter erheblichem finanziellem Druck und die einzige Möglichkeit, sie dazu zu bringen, ihre Ausgaben aufrecht zu erhalten, bestünde darin, die Preise massiv zu senken. Target, Macy’s und Best Buy hatten im November und Dezember vor noch mehr Rabatten als in den beiden vorangegangenen Jahren gewarnt.

Apple-Aktie unter den Verlierern

Zu den Verlierern gehörten die Aktien von Apple, die knapp zwei Prozent abrutschten. Im chinesischen Zhengzhou haben mehr als 20.000 Mitarbeiter das Werk des Apple-Zulieferers Foxconn verlassen. Das taiwanesische Unternehmen hatte am Donnerstag „technische Fehler“ bei der Bearbeitung von Neuanstellungen eingeräumt und sich entschuldigt, nachdem es am Mittwoch aus Frustration über einbehaltene Löhne und Prämien sowie wegen der weitreichenden Corona-Beschränkungen zu Ausschreitungen im Werk gekommen war.

Rund vier Prozent bergab ging es für Activision Blizzard. Die US-Kartellbehörde FTC nimmt einem Zeitungsbericht zufolge die milliardenschwere Übernahme des „Call-of-Duty“-Videospielherstellers durch Microsoft genauer unter die Lupe. Microsoft-Aktien notierten dagegen kaum verändert.

Europas Börsen gingen vor dem ersten Adventswochenende auf Richtungssuche. Investoren lauerten am Online-Verkaufstag Black Friday auf Hinweise zur Konsumstimmung in Zeiten hoher Inflation. Der Dax schloss nahzu unverändert mit 14.541 Punkten, der EuroStoxx50 schloss ebenfalls unverändert.

Mehr zum Geschehen an den Börsen lesen Sie im heutigen Börsen-Tag.

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