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Strompreis: „2023 beginnt mit massiver Preiserhöhungswelle beim Strom“

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Rund elf Millionen Haushalte müssen sich zum Jahreswechsel auf stark steigende Preise für die Grundversorgung mit Strom oder Gas einstellen. So kostet der Strom bei Rheinenergie ab Januar pro Kilowattstunde mehr als doppelt so viel wie bisher.

In viele Haushalte sind jüngst Preiserhöhungen ihrer Stromversorger geflattert – mit teils drastischen Anhebungen. So verlangt etwa das Kölner Unternehmen Rheinenergie ab Januar in der Grundversorgung pro Kilowattstunde mehr als doppelt so viel wie bisher: Rund 55 Cent werden dort künftig fällig, knapp 130 Prozent mehr als zuvor.

Rheinenergie ist kein Einzelfall: „Das neue Jahr beginnt mit einer massiven Preiserhöhungswelle beim Strom“, sagt der Energieexperte des Vergleichsportals Verivox, Thorsten Storck. Grundversorger müssten nun die höheren Marktpreise nach und nach an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.

Rheinenergie verweist auf die hohen Beschaffungskosten, die sich immer stärker in der langfristigen Einkaufsstrategie des Unternehmens niederschlügen. „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise an den Strombörsen um mehr als 300 Prozent gestiegen, in der Spitze hatten sie sich mehr als verzehnfacht. Zusätzlich steigen auch die Netzentgelte“, begründet das Unternehmen den Preissprung.

„Die Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel fallen teils drastisch aus“

Als eine Hauptursache für die gestiegenen Strompreise gilt der extrem gestiegene Gaspreis infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Im Börsengroßhandel bestimmt die inzwischen teure Stromerzeugung durch Gaskraftwerke oft den Strompreis für alle anderen Erzeugungsarten.

Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 müssen sich rund elf Millionen Haushalte zum Jahreswechsel auf stark steigende Preise für die Grundversorgung mit Strom oder Gas einstellen. Wie das Portal in München mitteilte, haben Versorger bundesweit nach jetzigem Stand in etwa 1000 Fällen deutliche Erhöhungen in ihren entsprechenden Tarifen zum 1. Januar angekündigt.

Check24 verzeichnete 595 Ankündigungen von Preissteigerungen in Tarifen der Stromgrundversorgung, wovon rund 7,4 Millionen Haushalten betroffen seien. Verglichen mit dem 30. September betrage die Steigerung im Schnitt 60,5 Prozent, für eine vierköpfige Familie mit einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr seien das durchschnittlich 960 Euro mehr.

Dazu kommen dem Portal zufolge 419 Fälle von Erhöhungen in Tarifen der Gasgrundversorgung für weitere etwa 3,5 Millionen Haushalte. Im Schnitt erwartete die Kundinnen und Kunden dabei eine Preissteigerung um 56 Prozent im Vergleich zum 30. September 2022. Für eine vierköpfige Familie in einem Reihenhaus und einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden laufe dies auf jährliche Gas-Mehrkosten von durchschnittlich 1254 Euro hinaus.

Auch das Vergleichsportal Verivox warnte am Freitag vor einer massiven Preiserhöhungswelle im Strombereich. Nach dessen Zählung kündigten die regionalen Versorger zum kommenden Jahr in 558 Fällen Tariferhöhungen an, wobei mit einem durchschnittlichen Anstieg von 54 Prozent zu rechnen sei. Für einen Dreipersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden laufe dies auf Mehrkosten von 700 Euro hinaus, erklärte Verivox in Heidelberg.

Aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und Problemen bei der Atomstromproduktion in Frankreich sind Preise für Energie in Europa bereits in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert. Laut Check24 und Verivox stiegen etwa die Stromkosten für Verbraucherinnen und Verbraucher binnen eines Jahres inzwischen bereits um rund ein Drittel – das waren mehrere hundert Euro für einen Musterhaushalt mit drei oder vier Mitgliedern.

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