Neueste Nachrichten und Updates

So viel Miete können Sie sich leisten

0 12

Für viele Menschen machen die Wohnkosten bereits einen erheblichen Teil ihrer Ausgaben aus. Doch wie viel ist zu viel? Diese Faustformeln zeigen es.

Das Wichtigste im Überblick


Freie Wohnungen zu finden, ist mancherorts schon schwer genug – von günstigem Wohnraum ganz zu schweigen. Doch wie hoch dürfen die Mietkosten sein? Was gibt Ihr Budget her, ab wann ist eine Mietwohnung zu teuer?

Wir zeigen Ihnen, anhand welcher Faustformeln Sie herausfinden, wie viel Miete Sie sich leisten können, und wie sich Wohnkosten überhaupt zusammensetzen.

Wie setzen sich Mietkosten zusammen?

Bei der Miete unterscheidet man zwischen Kaltmiete und Warmmiete. Unter Kaltmiete versteht man die Nettomiete, die Sie ausschließlich für den Wohnraum an sich zahlen. Die Warmmiete umfasst hingegen auch die Nebenkosten. Das ist der Betrag, den Sie letztlich an Ihren Vermieter überweisen müssen.

Zu den Nebenkosten gehören Ausgaben und Gebühren für:

  • Heizung
  • Wasser
  • Strom
  • Grundsteuer
  • Versicherungen
  • Straßenreinigung und Müllabfuhr
  • Gebäudereinigung und Ungezieferbeseitigung
  • Aufzug
  • Hausmeister
  • Beleuchtung
  • Schornsteinfeger
  • Gartenpflege

Alle diese Nebenkosten kann der Vermieter auf Sie als Mieter umlegen. Es gibt aber auch eine Reihe von Ausgaben, die er Ihnen nicht in Rechnung stellen darf. Lesen Sie hier, welche das sind.

Welche weiteren Wohnkosten gibt es?

Auch mit der Warmmiete sind noch nicht alle Wohnkosten abgegolten. Zusätzlich zahlen Sie zu Beginn eines Mietverhältnisses in der Regel eine einmalige Mietkaution. Die kann Ihr Vermieter als Sicherheit nutzen, falls Sie Ihre Miete nicht zahlen oder die Wohnung beim Auszug beschädigt zurücklassen. Lesen Sie hier, wie hoch die Mietkaution ausfallen darf.

Je nachdem, wie schwierig sich die Wohnungssuche gestaltet, nehmen Sie womöglich die Dienste eines Maklers in Anspruch. Für ihn werden als Maklerprovision maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer fällig.

Und nicht zu vergessen: Gleich zu Beginn oder im Laufe der Zeit könnten Renovierungen nötig werden, weil Tapeten, Bodenbeläge oder Wandfarben erneuert werden müssen. Auch der Umzug kann teuer werden – je nachdem, wie viel Sie selbst erledigen oder vom Profi machen lassen.

Wie viel Miete kann ich mir leisten?

Um herauszufinden, wie viel Miete Sie sich leisten können, können Sie zunächst auf Faustformeln zurückgreifen: Einen ersten Richtwert liefert die 40er-Mietregel. Ihr zufolge sollte die monatliche Miethöhe nicht über 1/40 Ihres Bruttojahresgehalts liegen.

  • Beispiel: Nehmen wir an, Sie verdienen 50.000 Euro brutto im Jahr. Dann dürfte Ihr monatlicher Mietpreis nicht über 1.250 Euro liegen (50.000 Euro / 40 = 1.250 Euro).

Realistischer als die 40er-Regel ist hingegen die 30-Prozent-Mietregel. Denn sie legt statt Ihres Bruttogehalts Ihr Nettoeinkommen zugrunde – also den Betrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben tatsächlich auf Ihrem Konto ankommt.

Demnach sollte Ihre Miete pro Monat nicht höher sein als 30 Prozent Ihres monatlichen Nettoeinkommens.

  • Beispiel: Nehmen wir wieder an, dass Sie 50.000 Euro brutto im Jahr verdienen. Als kinderloser Single bleiben davon nach Abzug von Steuern und Abgaben monatlich etwa 2.567 Euro netto übrig. 30 Prozent davon sind 770 Euro – ein deutlicher Unterschied zu den oben errechneten 1.250 Euro Monatsmiete mit der 40er-Regel.

Wenn Sie es jedoch ganz genau wissen wollen, hilft alles nichts: Sie müssen einen Kassensturz machen. Denn Ihr Gehalt ist vielleicht gar nicht Ihre einzige Einnahme. Womöglich erhalten Sie noch andere Leistungen wie Kindergeld oder Witwenrente oder profitieren von Dividenden Ihrer Aktienanlagen.

Auf der anderen Seite ist Ihr übriger Lebensstil möglicherweise so asketisch, dass Sie bei den Wohnkosten ruhig mehr Geld ausgeben könnten – oder andersherum lieber strenger sein sollten, weil Ihnen regelmäßige Restaurantbesuche und teure Urlaube wichtiger sind als die Wohnung.

Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen

So oder so: Sie sollten eine genaue Aufstellung Ihres Haushaltseinkommens und Ihrer gesamten Lebenshaltungskosten machen, also beispielsweise Ausgaben für Lebensmittel, Versicherungen, Urlaube, Freizeit und Kleidung.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich abmelden, wenn Sie dies wünschen. Annehmen Weiterlesen

Datenschutz- und Cookie-Richtlinie