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Minus in Russlands Haushalt: Duma klagt über „schwerstes Budget“ der letzten Jahre

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Der Angriffskrieg gegen die Ukraine schlägt sich auch im russischen Haushalt nieder. Die Duma rechnet für 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung. Auch in den kommenden Jahren will Moskau noch mehr Schulden machen.

Das russische Parlament hat den Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet und dabei ein Defizit sowie einen Rückgang der Wirtschaftsleistung prognostiziert. „Das Budget war das schwerste der vergangenen Jahre: Sanktionen und die Entwicklung der Weltwirtschaft machen es praktisch unmöglich, es vorherzusagen“, sagte Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin laut einer Mitteilung, die auf der offiziellen Homepage der Duma veröffentlicht wurde.

In absoluten Zahlen beläuft sich das geplante Minus beim Staatshaushalt 2023 auf etwas weniger als umgerechnet 50 Milliarden Euro. Das sind etwa zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dieses wird demnach auch im kommenden Jahr sinken. Die Parlamentarier haben das Minus mit 0,8 Prozent veranschlagt.

Neben dem Etat 2023 hat die Duma auch vorläufige Haushaltsentwürfe für die beiden kommenden Jahre verabschiedet. Auch 2024 und 2025 will Russland demnach seine Schulden weiter vergrößern. Zugleich rechnen die Abgeordneten allerdings mit einer wieder ansteigenden Wirtschaftsleistung in den Jahren.

Am 24. Februar hatte Russland die Ukraine angegriffen, in der Folge verhängte der Westen zahlreiche Sanktionen gegen das Land. Nach Ansicht des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft wirken die Sanktionen. „Russland ist schon deutlich getroffen“, sagte der Geschäftsführer des Ausschusses, Michael Harms, am Montag in der ARD.

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