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Einfach erklärt – Definition, Vorteile, Risiken minimieren

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In Zeiten niedriger Zinsen ist es sinnvoll, sein Geld in Aktien zu investieren. Unkompliziert geht das mit einem Aktienfonds. Was genau aber ist das eigentlich? Und wie finde ich den passenden Aktienfonds für mich? Unser Überblick für Fonds-Anfänger.

Das Wichtigste im Überblick


Seit Jahren sind die Zinsen im Keller. Vielen Sparern geht das an die Substanz, denn aufs Tages- oder Festgeld gibt es kaum mehr Erträge. Wer mit seinem Ersparten dennoch ein Vermögen aufbauen will, kommt langfristig deshalb an Aktien kaum vorbei.

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Sie wollen ebenfalls an den Gewinnen der Börse profitieren, sind sich bei der Auswahl einzelner Aktien aber nicht sicher? Dann könnte ein Aktienfonds für Sie der richtige Weg zum Einstieg sein.

Ein Aktienfonds ist ein Bündel mit einer Vielzahl an Aktien, von dem Sie Anteile kaufen können. Statt einzelner Wertpapiere erhalten Sie so gleich eine Reihe unterschiedlicher Unternehmensanteile auf einmal. Indem Sie in einen Aktienfonds investieren, können Sie Ihr Geld also unkompliziert über verschiedene Firmen, Branchen und Länder streuen und so Ihr Risiko, Verluste zu machen, minimieren.

Gleichzeitig versprechen viele Aktienfonds langfristig deutlich höhere Erträge als Sparbücher oder Tagesgeldkonten. Die jährliche Rendite, also der Gewinn, den Sie aus einem Investment ziehen, kann je nach Zusammenstellung des Aktienfonds im langfristigen Schnitt mehr als sechs Prozent betragen. Was genau sich hinter Aktienfonds verbirgt – und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier.

So sichern Sie sich in drei Schritten Ihren Aktienfondsanteil:
1. Depot eröffnen:
Zunächst müssen Sie ein Depot bei einer Filialbank oder im Internet bei einer Direktbank eröffnen. Das Depot bei einer Direktbank ist oft kostenlos.
2. Fonds aussuchen: Informieren Sie sich auf Vergleichsportalen, welcher Aktienfonds oder ETF für Sie infrage kommt. Behalten Sie dabei neben der Gesamtkostenquote vor allem die Risikoklasse im Auge. Es gilt: Je höher das Risiko, desto größer die Chance hohe Gewinne zu erzielen – aber auch die Wahrscheinlichkeit, Verluste zu machen.
3. Fondsanteil kaufen und warten: Über Ihr Depot können Sie mithilfe der Wertpapierkennnummer (WKN) den Fonds finden und einen Anteil kaufen. Experten raten, nur Geld in einen Aktienfonds zu investieren, das man 15 Jahre oder länger nicht benötigt. Je länger Sie Ihr Geld anlegen, desto geringer ist das Risiko, Verluste zu machen. Denn langfristig gleichen sich kurzfristige Kurschwankungen aus.

Ein Investmentfonds ist eine Zusammenstellung von Wertpapieren, die Erträge für ihre Anleger erwirtschaften. Als Anleger können Sie über den Kauf einzelner Fondsanteile Ihr Geld in den Fonds investieren. Auf diese Weise werden Sie als Anteilseigner an der Rendite des Fonds beteiligt.

Fonds werden in der Regel von Banken, Fonds- oder Investmentgesellschaften angeboten, die das Geld von Sparern und Investoren einsammeln. Bekannte Fondsgesellschaften sind zum Beispiel Blackrock, Fidelity, Union Investment oder die DWS Gruppe. Fonds, die sich an Privatpersonen richten, heißen Publikumsfonds. Daneben gibt es auch spezielle Fonds, die nur professionellen Investoren zugänglich sind.

Das Fondsmanagement kann das Vermögen ihrer Kunden in verschiedene Arten von Wertpapieren oder Gütern anlegen. Neben Aktien zählen etwa Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe dazu. Unabhängig von der Zusammensetzung der Bündel haben Fonds einen entscheidenden Vorteil für Anleger: Verglichen mit einem Investment in einzelne Anlageprodukte bieten Fonds eine deutlich größere Streuung Ihres Geldes und damit ein viel geringeres Verlustrisiko.

Wie funktioniert ein Aktienfonds?

Wenn die Unternehmen des Aktienfonds gut wirtschaften und Gewinne erzielen, steigen an der Börse die Aktienkurse der Firmen und damit auch der Kurs des Fonds. Der Gute für Sie als Anleger: Falls die Aktie eines Unternehmens des Fonds einmal fällt, gleicht womöglich der Kursanstieg einer anderen Firma den Verlust aus. Gegenüber einzelnen Aktien ist Ihr Verlustrisiko mit einem Aktienfonds deshalb deutlich geringer.

ETFs sind günstiger als herkömmliche Aktienfonds

Aktienfonds lassen sich grundsätzlich in aktive und passive Fonds einteilen. Bei aktiv gemanagten Aktienfonds steuert ein Fondsmanager die Anlagestrategie. Das bedeutet, er überlegt, welche Aktien er kauft und welche er verkauft – je nachdem wie der Kurs der jeweiligen Aktie gerade steht.

Bei passiven Fonds entscheidet statt eines Fondsmanagers ein Computeralgorithmus über die Zusammenstellung des Aktien-Korbes. Das Fondsmanagement ist im Grunde ein Algorithmus. Dieser bildet einen Aktienindex wie etwa den Dax nach, in dem die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands gelistet sind.

Bekomme ich bei Aktienfonds auch eine Dividende?

Eine Dividende auf Aktien ist der Teil des Gewinns, den ein Unternehmen an seine Anteilseigner ausschüttet. Das macht aber nicht jedes Unternehmen, das an der Börse ist. Es gibt auch Firmen, die ihre Aktionäre noch nie oder nur unregelmäßig an ihrem Gewinn beteiligen.

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