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Diese vier Berufe eignen sich besonders

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Der Fachkräftemangel lässt so manche Einstiegshürde sinken: In vielen Branchen ist es inzwischen auch Fachfremden möglich, einen Job zu bekommen – und der kann sogar richtig gut bezahlt sein.

Das Wichtigste im Überblick


Es gibt viele Gründe für einen Quereinstieg: Der bisherige Job stellt sich als doch nicht so passend heraus wie gedacht, die Branche baut immer mehr Arbeitsplätze ab oder man sehnt sich nach vielen Jahren nach einer neuen Herausforderung.

Wir erklären, in welchen Berufen die Chancen für Quereinsteiger gut stehen, was es dabei zu beachten gilt und mit welchem Gehalt Sie rechnen können.

Welche Berufe bieten Quereinsteigern gute Chancen?

Ein Quereinstieg ist im Prinzip bei allen Berufen möglich, deren Berufsbezeichnung nicht geschützt ist. So wechseln Ingenieure ins Management oder in den Vorstand, Banker werden Unternehmensberater oder Schriftsteller Politiker – so wie Vizekanzler Robert Habeck.

Einen großen Bedarf an Fachkräften gibt es in der IT-Branche. Gleichzeitig erfordern die Jobs vergleichsweise wenig formale Voraussetzungen – ideale Bedingungen also für Quereinsteiger. Das nötige Fachwissen vermitteln viele Firmen inzwischen intern, um überhaupt an ausreichend Personal zu kommen.

Grundkenntnisse der Programmierung können Sie sich zudem in sogenannten Coding Schools und Bootcamps aneignen. Diese Angebote sollten Sie ohnehin wahrnehmen, wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Ihnen IT-Themen wie Big Data oder künstliche Intelligenz überhaupt liegen.

Quereinstieg als Lehrer inzwischen einfacher

Ein Betätigungsfeld, das Quereinsteigern lange verschlossen blieb, ist das Lehramt. Doch seit Lehrer für bestimmte Fächer und Schulformen knapp sind, machen es die Bundesländern Menschen ohne Referendariat und Staatsexamen leichter. So könnten Sie in Berlin beispielsweise Mathematik unterrichten, wenn Sie einen Diplom-, Master- oder Magisterabschluss in diesem Fach haben.

Schon immer offen für Quereinsteiger ist die Unternehmensberatung. Vor allem Wirtschafts- und Naturwissenschaftler sind dort gern gesehen. Bedingung ist aber meist ein exzellenter Abschluss. Aber auch jahrelange Praxiserfahrung erleichtert den Wechsel – vor allem, wenn Sie jene Branche beraten wollen, aus der Sie kommen.

Gute Chancen haben Quereinsteiger auch in den Public Relations (PR). So wechseln zum Beispiel viele Journalisten, denen der Redaktionsalltag zu stressig wird, auf die andere Seite des Schreibtisches. Wie Sie Pressemitteilungen verfassen müssen, damit sie die Medien interessieren, haben sie schließlich gelernt.

Stark im Kommen ist zudem die Coaching-Branche. Die Bandbreite ist dabei vielfältig und reicht von der Karrierebegleitung bis zu Coaches, die sich mit mentaler Gesundheit oder Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen. Der Bedarf ist riesig und die Einstiegshürden gering.

Welche Berufe eignen sich nicht zum Quereinstieg?

Nicht möglich ist ein Quereinstieg in allen Berufsgruppen mit einer geschützten Berufsbezeichnung – zumindest nicht, ohne die entsprechenden Abschlüsse nachzuholen. Beispiele dafür sind Ärzte oder Notare. Niemand darf Arzt werden, ohne Medizin studiert zu haben. Auch Physiotherapeut dürfen Sie sich nur nennen, wenn Sie einen solchen Abschluss vorweisen können. Gleiches gilt für Ingenieurinnen.

Angesichts des Fachkräftemangels legen sich manche Branchen aber zusehends ins Zeug, Fachfremden bei Umschulungen oder mit neuen Ausbildungswegen zu helfen. So können Sie sich zum Beispiel mittlerweile auch in Teilzeit zur Pflegekraft ausbilden lassen. An den Berliner Universitäten ist Teilzeit ebenfalls möglich: für alle, die ein Zweitstudium absolvieren wollen.

Für den Einstieg als Erzieherin oder Erzieher gibt es in mehreren Bundesländern Programme, die von Anfang an einen Einsatz in der Kita vorsehen und bei denen im Unterschied zur sonst üblichen Ausbildung in einer Fachakademie eine Vergütung gezahlt wird.

Quereinsteiger-Gehalt: Wie viel kann ich im neuen Job verlangen?

Wer die Branche wechselt, kann mitunter deutlich an Gehalt zulegen. Lukrativ sind beispielsweise Jobs in der Unternehmensberatung. Laut „Handelsblatt“ erhalten sie ein Jahresdurchschnittsbrutto von 62.000 Euro. Als Softwareentwickler sind je nach Programmiersprachenkenntnis sogar bis zu 90.000 Euro brutto im Jahr drin.

In den vier beliebtesten Berufsfeldern für Quereinsteiger, die die Jobplattform Stepstone exklusiv für t-online ausgewertet hat, ist allerdings je nach Job etwas bis deutlich weniger Gehalt drin:

1. Vertrieb und Verkauf

In 29,5 Prozent aller Stellenanzeigen in dem Berufsfeld wird der Begriff „Quereinsteiger“ ausdrücklich erwähnt. Das jährliche Mediangehalt für exemplarische Jobs beträgt:

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