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Ischia: mehrere Tote geborgen, Notstand ausgerufen

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Rettungskräfte suchen weiter an der Küste der italienischen Insel Ischia nach Leichen, nachdem ein tödlicher Erdrutsch am frühen Samstagmorgen die Kleinstadt Casamicciola verwüstet hatte. 

Fünf Tote sind inzwischen geborgen, darunter ein Kind. Am Sonntagnachmittag suchten die Retter noch nach neun vermissten Menschen. Feuerwehrtaucher prüften, ob sich in den ins Meer gespülten Autos möglicherweise Opfer befinden. 

Zwischen Häusern fraß ein Erdrutsch eine Schneise der Verwüstung in einen Hang, die Gegend galt als Risikogebiet. Schnell wurden Stimmen laut, die Behörden hätten in den vergangenen Jahren nicht genug für den Schutz unternommen.

Währenddessen beginnen die Schuldzuweisungen in der italienischen Politik, 2018 war von der ersten Regierung Conte die Legalisierung von sogenannten „baulichen Unregelmäßigkeiten“ beschlossen worden. Die italienische Regierung hat 2 Mio. Euro als Soforthilfe freigegeben und einen Sonderbeauftragten benannt. Für die Ferieninsel wurde der Notstand ausgerufen.

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