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„Wenn man nichts kann, bringt auch die Mutter nichts“

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Ihre Mutter zählt zu Deutschlands bekanntesten Filmstars. Warum Lilly Krug deswegen zunächst nicht Schauspielerin werden wollte, verrät sie im t-online-Interview.

„Schtonk!“, „Tatort“, „Voll normaaal“ oder „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ machten Veronica Ferres zur gefeierten Schauspielerin. Doch gerade dieser Rummel schreckte ihre Tochter Lilly Krug zunächst ab, selbst vor die Kamera zu treten. Jahre später ist die 21-Jährige selbst ein aufstrebender Star in der Filmbranche, so hat Lilly auch schon mit Stars wie Gerard Butler oder „Riverdale“-Schwarm Charles Melton gedreht.

Wie die Tochter von Veronica Ferres und Martin Krug letztendlich doch zum Film kam, warum sie trotz der internationalen Karriere als Schauspielerin noch studieren möchte und wieso sie für ihre erste Hauptrolle im Thriller „Shattered“ mit einem Psychologen sprechen musste, verrät Lilly Krug im Gespräch mit t-online.

t-online: Ihre Mutter Veronica Ferres ist bekannte Schauspielerin. Wurde Ihnen der Berufswunsch in die Wiege gelegt?

Lilly Krug: Nein, gar nicht! Nach dem Abi wusste ich nicht, was ich machen wollte und legte ein Gap Year ein. Ich habe Verschiedenes ausprobiert, habe aber gemerkt, dass mich ein Job am Computer nicht glücklich macht. Ich bekam die Chance, bei dem Kurzfilm „Malou“ mitzuwirken. Das war spontan, hat mich aber nachhaltig begeistert.

Der Dreh war sehr anstrengend, weil wir viel in wenig Zeit umsetzen mussten. Aber ich kam jeden Abend nach Hause und fühlte mich gut. Das war das erste Mal, dass ich etwas gemacht habe, was mich total inspiriert hat.

War das Ihre erste Schauspielerfahrung?

In dieser Größenordnung ja. Vorher habe ich mal in Musicals oder auch in der Schule Theater gespielt – das war sogar eines meiner Hauptfächer. Ich habe ein Stück geschrieben und habe es inszeniert. Was mich bei „Malou“ erstaunt hat: Dass mir die Arbeit so viel Freude gemacht hat. Ich dachte zunächst: Ich möchte nicht den Job meiner Mutter ergreifen.

Wieso? Wollten Sie sich beruflich bewusst von Ihrer Mutter abgrenzen?

Ja, zunächst schon. Ich war als Kind oft im Trailer am Set und habe auf meine Mutter gewartet. Die schönen Seiten des Berufs habe ich dadurch nie gesehen. Für mich stand daher fest: Ich wollte meinen eigenen Weg finden. Es ist ironisch, dass dieser eigentlich direkt vor meiner Nase lag, ich das aber nicht gesehen habe.

Und dieser Weg führte Sie zum Film „Shattered“, Ihrer ersten Hauptrolle. Was hat Sie an der Femme-Fatale-Figur gereizt?

Ich durfte mit meiner Rolle Sky so viel zeigen. Ich mime das liebe Mädchen, aber auch den durchgeknallten Psycho. Dass ich bei meiner ersten Hauptrolle so viel verschiedene Facetten zeigen durfte, ist das größte Geschenk als Schauspielerin.

Nacktszenen, Stunts, ein englisches Drehbuch. Wie liefen die Vorbereitungen?

Ich hatte sechs Wochen Stunt Training, dann habe ich mit einem Schauspielcoach gearbeitet und mit Psychologen geredet.

Warum mit einem Psychologen?

Auf so eine Rolle, die so krasse Gegensätze zusammenbringt, muss man sich so gut wie möglich vorbereiten. Am Set darf einen nichts mehr überraschen. Man darf während des Filmens nicht mehr viel nachdenken, sondern muss seine Rolle in- und auswendig kennen.

Kommen denn jetzt mehr internationale Rollenangebote?

Durch „Shattered“ habe ich die Chance gehabt, ein bisschen mehr zu zeigen. Ich habe schon ein paar mehr Casting-Einladungen bekommen, ja. Es haben sich neue Optionen, neue Kontakte ergeben. Trotzdem studiere ich noch. Das ist mir wichtig.

Gelingt es Ihnen, Studium und Karriere zugleich zu meistern?

Die Uni und das Schauspiel lassen sich zum Glück unter einen Hut bringen. Viele Seminare finden online statt. Ich kann so auch viel während Drehpausen, in der Maske oder nachts lernen. Beim Dreh zu „Shattered“ musste ich das Studium für ein Semester pausieren. Das ist an meiner Universität machbar.

Ich stelle mir das sehr stressig vor.

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