Neueste Nachrichten und Updates

Isi Glück über Ballermann-Kolleginnen: „Man wollte mich kleinkriegen“

0 11

Von der Wahl zur „Miss Germany“ zum Ballermannstar. Doch den Karrierestart machten ihr einige Kolleginnen schwer, wie Isi Glück im t-online-Interview berichtet.

Die Deutschen und Mallorca. Die spanische Insel ist seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Reiseziele der Bundesbürger. Es scheiden sich die Geister, ob man nur wegen der schönen Landschaft oder der Partymeile dorthin reist. Wer sich allerdings für Sommer, Sonne, Schlager (und Schädelbrummen am Morgen danach) entscheidet, der wird am Ballermann landen.

Musikalisch zelebriert der Deutsche hier die Musik von Jürgen Drews, Almklausi, Tim Toupet oder Jürgen Milski. Doch in den letzten Jahren sind auch immer mehr Frauen auf die Bühne des Megaparks gestiegen. Melanie Müller, Mia Julia oder eben Isi Glück.

Seit einigen Jahren zählt die 31-Jährige zu den großen Stars an der Playa, kann in vollen Partyhallen auftreten und sich über mehr als 200.000 Follower bei Instagram freuen. Wie sehr sie besonders im ersten Ballermann-Jahr 2017 für ihre Karriere arbeiten musste, verrät sie im Gespräch mit t-online.

t-online: Fitnesskauffrau, Miss Germany, Ballermann-Größe. Ist das ein üblicher Lebenslauf?

Isi Glück: Geplant war das alles nicht (lacht). Ich mag es einfach, verschiedene Dinge auszuprobieren. Nach zwei, drei Jahren war mir mein Job immer langweilig und ich wollte etwas in meinem Leben ändern. Erst war ich Sport- und Fitnesskauffrau, dann Versicherungskauffrau, dann Fernsehredakteurin, dann Miss Germany, dann jobbte ich wieder im Fitnessgeschäft. Aber ich hatte immer nach zwei Jahren keine Lust mehr und wollte was anderes machen.

Am Ballermann stehen Sie seit 2017. Das sind schon fünf Jahre. Wieso halten Sie es in diesem Job aus?

Ich kann mir diesen Beruf sogar noch die nächsten 20 Jahre vorstellen (lacht). Ich kann mich selbst entfalten und meine eigenen Ideen umsetzen. So viel Freiheit hatte ich in anderen Berufen nie. Als Model etwa musste ich machen, was man von mir verlangt. Jetzt kann ich einfach mal ich sein.

Man kennt besonders die männlichen Ballermann-Kollegen. Haben es Frauen schwerer sich dort durchzusetzen?

Ich würde schon behaupten, Frauen haben es am Ballermann schwerer. Aber wenn man es als Frau geschafft hat, wird man auf Händen getragen. Das ist dann etwas Besonderes, weil es eben sehr wenige Frauen gibt.

Trifft also die Redensart „Aller Anfang ist schwer“ zu?

Absolut! Du kommst hier hin und als Frau wird von dir natürlich auch erwartet, dass du auf der Bühne cool bist und dass du feiern kannst. Und das Schwierigste für uns Mädels ist, die anderen Mädels zu überzeugen.

Nun, bei den Männern geht das ganz gut. Wenn man zwei Minuten auf der Bühne war und „Zickezacke, Zickezacke“ hinkriegt, dann merken die männlichen Fans schon schnell, wie man drauf ist. Frauen untereinander sind immer ein bisschen schwierig. Und das war dann am Anfang schon schwerer, weil im Publikum auch Mädels neben ihren Freunden sitzen. Diese Frauen zu überzeugen ist die größte Herausforderung.

Sind die Kolleginnen denn eine Stütze?

Nein, da kann man keinen Support erwarten. Unter den Kolleginnen ist schon ein sehr großes Konkurrenzdenken. Da wurden mir schon einige Steine in den Weg gelegt.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich abmelden, wenn Sie dies wünschen. Annehmen Weiterlesen

Datenschutz- und Cookie-Richtlinie