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Zwei 1-Zoll-Sensoren an Bord: Xiaomi zeigt Smartphone mit Leica-Wechselobjektiv

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Basierend auf seinem Flaggschiff 12S Ultra präsentiert Xiaomi ein Smartphone, an dem Leica-Wechselobjektive angebracht werden können. Zehn Geräte wurden bisher hergestellt, jedes kostet rund 42.000 Euro.

Smartphone-Kameras werden immer größer, was nicht allen Nutzern gefällt. Anderen können die Kameras gar nicht mächtig genug sein, am liebsten hätten sie Telefone, die Systemkameras ersetzen können. Einige Versuche in diese Richtung gab es schon, unter anderem scheiterte Samsung mit dem seltsamen Zwitter-Gerät Galaxy NX. Xiaomi kommt jetzt mit dem 12S Ultra Concept dem Ideal schon sehr viel näher. Denn es ist tatsächlich ein Smartphone, an dem Wechselobjektive befestigt werden können.

Das Gerät basiert auf dem Xiaomi 12S Ultra, das bereits mit einer mächtigen Hauptkamera ausgestattet ist, die einen ein Zoll großen Sony-Sensor mit 50 Megapixeln (MP) besitzt. Die Concept-Variante hat einen zweiten 1-Zoll-Sensor zentral unterhalb der Kamera-Einheit, die von einer Abdeckung aus Saphirglas geschützt wird.

Nimmt man den Schutz ab, erweist sich die Umrandung der Kamerainsel als Bajonettanschluss, an dem Leica-M-Objektive angebracht werden können. Xiaomi zeigt das 12S Ultra Concept mit dem Vollformat-Objektiv Summilux-M 35 mm f/1.4 ASPH des deutschen Edel-Herstellers Leica, mit dem die Chinesen eine Kooperation eingegangen sind. Trotz des Bajonettanschlusses ist das Gerät nach IPX/68 gegen Staub und Wasser geschützt.

PR statt Serie

Auch wenn es ein faszinierendes Konzept ist, kann man kaum eine größere Serienproduktion erwarten. Immerhin hat das chinesische Unternehmen laut „Engadget“ nicht nur Prototypen gebaut, sondern zehn Geräte hergestellt, die einige Influencer ausprobieren durften. Der Stückpreis eines Xiaomi 12S Ultra Concept soll umgerechnet knapp 42.000 Euro betragen.

Um Massenfertigung geht es Xiaomi wohl auch nicht, sondern um die PR-Wirkung im hart umkämpften Smartphone-Markt. Der Konzern ist bereits der weltweit drittgrößte Hersteller, nur Samsung und Apple haben im vergangenen Quartal mehr Geräte verkauft.

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