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Tineco Toasty One ausprobiert: Wie smart kann ein Toaster sein?

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Der Tineco Toasty One ist nicht einfach nur ein stylisher Toaster, er ist ein smarter Toaster. Er soll immer genau die gewünschte Bräunung erzielen können, und das auch noch für beide Schlitze individuell angepasst. ntv.de hat ausprobiert, wie gut er das hinbekommt.

Die meisten Toaster bedient man nach dem Prinzip Hoffnung und Erfahrung. Das heißt, man stellt die Bräunungsstufe ein, die sich für eine Brotsorte bisher bewährt hat und hofft, dass das Ergebnis den Vorstellungen entspricht. Beim Tineco Toasty wird nichts dem Zufall überlassen, denn es handelt sich um einen smarten Toaster, der immer den gewünschten Bräunungsgrad erzielen soll – egal ob man die Brotsorte wechselt oder hungrige Nutzer mit unterschiedlichen Geschmäckern am Tisch sitzen.

Dass der Toasty One kein normaler Toaster ist, sieht man sofort. Denn an seiner Vorderseite prangt in einem verchromten Rahmen ein vier Zoll großes Touch-Display. Das Design, das bei ausgeschaltetem Bildschirm an einen futuristischen Schweißerhelm erinnert, macht was her, Materialien und Verarbeitung sind hochwertig.

Das relativ große Farb-LCD und ein optisch gelungenes, weitgehend selbsterklärendes Menü machen die Bedienung des smarten Toasters einfach. Nach dem Start hat man die Wahl zwischen einem intelligenten Modus und manuellem Betrieb. In den Einstellungen kann man die Sprache wechseln und hat die Möglichkeit festzulegen, die Toasterschlitze gemeinsam oder unabhängig voneinander zu steuern.

Intelligenter Modus überzeugt

Da es sich um einen smarten Toaster handelt, entscheidet man sich normalerweise für die intelligente Option. Dann wählt man über den Touchscreen eine Brotscheibe aus und stellt über einen Schieberegler den gewünschten Bräunungsgrad ein. Hat man die gemeinsame Steuerung gewählt, kann man nur den Regler bedienen. Danach tippt man Start ein, die Toastscheiben fahren nach unten, die Haltegitter schließen sich und die Drähte des Toasty One beginnen zu glühen.

Test Tineco Toasty One.jpg

Den Fortschritt kann man an einer Prozentanzeige verfolgen. Zunächst geht es auf beiden Seiten im Gleichschritt voran. Doch nach einiger Zeit unterscheiden sich die Angaben. Das liegt daran, dass Sensoren die Bräunung erkennen und der Toaster die Hitze entsprechend anpasst. Ist eine Scheibe fertig, wartet der Toaster bis die andere bei 100 Prozent ist, fährt dann beide gemeinsam nach oben und gibt sie mit einem angenehmen Benachrichtigungston frei.

Immer perfekt gebräunt und knusprig

Das ist elegant, aber letztendlich kommt es auf das Resultat an. Und dafür fährt der Toasty One die volle Punktzahl ein. Befindet sich in beiden Schlitzen die gleiche Brotsorte, sehen sie nahezu identisch gebräunt aus, wenn dies so eingestellt ist. Einzeln geregelt ist das Ergebnis bei jedem Vorgang gleich, egal ob der Toast trockener als die Scheibe zuvor war oder eine neue Packung angefangen wurde. Im einen Schlitz Vollkorn-, im anderen Buttertoast ist ebenfalls kein Problem.

Test Tineco Toasty One-3.jpg

Der Toast wird außen knusprig und bleibt innen weich und saftig. Ob das an der „GoldenCrispy-Technologie“ liegt, wie Tineco angibt, ist nicht nachvollziehbar. Bei einem ähnlichen Bräunungsgrad hat im Test der alte herkömmliche Toaster das gleiche Ergebnis erzielt – nur brauchte es bis dahin mehrere Versuche.

Familienfreundliche Favoriten

Hat man beim Toasty One die perfekten Einstellungen für eine Brotsorte gefunden, muss man sich die Position des Schiebereglers nicht merken. Stattdessen tippt man auf das Herzsymbol und speichert sie als Favorit, den man dann einfach abrufen kann. Insgesamt ist es möglich, acht verschiedenen Präferenzen festzulegen, was unter anderem unterschiedlichen Geschmäckern in Familien zugutekommt.

Der manuelle Modus ist vor allem für Sonderfälle da. Hier kann man zwischen vier verschiedenen Bräunungsstufen sowie frischer oder gefrorener Ware wählen. Falls ein Toast kalt geworden ist, kann man die Aufwärm-Funktion nutzen.

Auch praktisch: Wenn man mal vergisst, den Toaster auszuschalten, macht er dies nach zehn Minuten selbst, bereits nach 30 Sekunden ohne Aktivität sperrt er das Display. Ist die Krümel-Schublade voll, wird man mit einem Hinweis auf dem Display daran erinnert, sie zu leeren.

Gelungenes, aber teures Toast-Vergnügen

Der Toasty One hält, was er verspricht. Toasten war nie einfacher und unterhaltsamer – vor allem, wenn Kinder mit am Tisch sitzen. Das Gerät macht auch den Eindruck, dass es länger als die zweijährige Gewährleistung hält. Fast 340 Euro sind aber ein sehr stolzer Preis, den wahrscheinlich nur echte Toast-Enthusiasten bereit sind zu zahlen. Man darf aber hoffen, dass der Toasty One schon bald deutlich günstiger zu haben ist, de facto verkauft ihn Tineco schon jetzt im eigenen Shop mit zehnprozentigem Rabatt.

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