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Oral-B iO10: Das kann die Super-Zahnbürste für 320 Euro – Produktcheck

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Mit der iO10 hat Oral-B eine Hightech-Zahnbürste entworfen, die angenehmer zu nutzen ist als bisherige Modelle. Ihre smarten Funktionen kämpfen gegen die Nachlässigkeit der Nutzer. Doch an ein Szenario hat der Hersteller offenbar gar nicht gedacht – und der Preis ist äußerst ambitioniert.

Wir sind inzwischen nachsichtig geworden, wenn es um die Behauptung geht, künstliche Intelligenz (KI) sei im Spiel. Und so ist bei der neuen Zahnbürste iO10 von Oral-B in unserem Test auch nicht viel von der angeblichen KI zu erkennen. Smart ist sie aber allemal. Und vernetzt auch. Ordentlich putzen müssen Nutzer aber trotzdem.

Die Ladestation mit der Steckdose verbinden und gleich losputzen, geht mit der iO10 natürlich auch. Aber das ist nicht alleiniger Sinn der Sache. Wer alle Funktionen nutzen will, muss die Ladestation in Form eines kleinen Eishockey-Pucks mit der Bezeichnung iOsense erst einmal mit seinem WLAN zu Hause verbinden, was über eine kostenlose Smartphone-App möglich ist. Dazu muss lediglich das richtige Netz ausgewählt und das dazugehörige Passwort eingegeben werden.

Die Bürste selbst hat zwei Knöpfe, um sie anzustellen und einen von sieben Putzmodi auszuwählen. Außerdem gibt es ein kleines Farbdisplay, auf dem je nach Situation der Ladezustand, der jeweilige Putzmodus mit unterschiedlicher Intensität oder ein Smiley für ordentliches Putzen angezeigt werden. Ist die Zahnbürste nicht in Verwendung, steht sie auf dem iOsense und wird dort mit einem Magneten in Stellung gehalten. Ist der Akku komplett entladen, lässt er sich an dieser Stelle innerhalb von drei Stunden wieder aufladen. Im Vergleich mit anderen elektrischen Zahnbürsten ist das Blitzgeschwindigkeit.

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Auffällig beim Zähneputzen ist die geringe Lautstärke der Zahnbürste. Wer dabei Musik oder Nachrichten hört, weiß das zu schätzen. Oral-B setzt hier auf eine leise magnetische Motortechnik. Außerdem achten allerlei Sensoren darauf, dass richtig geputzt wird. Zum einen bewahrt die Andruckkontrolle vor einer falschen Putztechnik. Wer zu stark aufdrückt und Gefahr läuft, das Zahnfleisch zu schädigen, wird direkt an der Zahnbürste mit einem Rot aufleuchtenden Lichtring gewarnt. Ist der Druck richtig, leuchtet der Ring grün.

Obendrein erkennt die iO10, an welcher Stelle im Mund gerade gereinigt wird. Dazu ist das Gebiss in sechs Zonen aufgeteilt, die nacheinander abgearbeitet werden müssen. Die Zonen werden über blaue LED-Lichtstreifen auch an der Ladestation angezeigt. Erst wenn eine Zone weiß blinkt, ist sie ausreichend gereinigt worden. Das funktioniert so lange gut, wie der Kopf einigermaßen gerade gehalten wird. Offenbar funktioniert das 3D-Zahn-Tracking über Neigungssensoren. Im Test benötigten wir immer gut zweieinhalb bis drei Minuten, um alle Zonen zu bearbeiten. Im Anschluss lobt ein Smiley auf dem kleinen Farbdisplay die richtige Technik.

Noch genauere Informationen und Anweisungen gibt es in der Smartphone-App, die sich per Bluetooth mit der Zahnbürste verbindet. Neben der Statistik, wann und für wie lange geputzt wurde, lässt sich hier auch erkennen, welche Zone am häufigsten vernachlässigt wird. Ein Punktesystem von 1 bis 100 gibt an, wie ordentlich gesäubert wurde. Medaillen zeichnen den Erfolg für all jene aus, die sich davon motivieren lassen.

Nicht nur die Zahnbürste selbst ist teuer

Fazit: Das beste Feature der iO10 ist ihre geringe Lautstärke, was das Zähneputzen deutlich angenehmer macht. Darüber hinaus gibt die Zahnbürste ihren Nutzern jede Menge Kontrollmöglichkeiten. Wer also den Eindruck hat, beim Putzen zu nachlässig zu sein, bekommt das hier noch einmal deutlich vor Augen geführt – vor allem in der Smartphone-App. Das ist dann der erste mögliche Schritt zur Besserung. Trotz der zahlreichen Funktionen ist die iO10 mit einem Preis von 320 Euro jedoch etwas teuer geraten. Das gilt im Übrigen auch für die Aufsteckbürsten, die im Vergleich zu anderen Oral-B-Bürsten gut doppelt so teuer sind.

Geliefert wird die iO10 mit einem Travelcase, in dem aber nur eine Aufsteckbürste Platz findet. Allerdings ist die Zahnbürste sowieso eher etwas für Individualisten, denn sie unterstützt in Verbindung mit der App nicht mehrere Profile, was sie nicht wirklich familientauglich macht. Hier sollte Oral-B unbedingt nachbessern, was mit einem App-Update möglich wäre.

Denn bei diesem Preis ist es kaum denkbar, dass sich jedes Familienmitglied eine eigene Zahnbürste kauft. Das ist auch gar nicht nötig, weil jeder seinen eigenen Bürstenaufsatz nutzen kann. Doch dann kommen die Statistiken in der App durcheinander. Im mitgelieferten Travelcase kann die Zahnbürste auch geladen werden. Der Akku hielt im Test etwa zehn Tage durch.

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