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Aktuelle Geräte im Test: Bei Beamern zählt nicht nur das gute Bild

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Stiftung Warentest testet 15 Beamer mit Full-HD- oder UHD-Auflösung. Das günstigste Gerät kostet rund 500, das teuerste knapp 4000 Euro. Ein hoher Preis bedeutet aber nicht unbedingt eine bessere Qualität und bei Beamern kommt es auch nicht nur auf ein gutes Bild an.

Beamer haben gegenüber Fernsehern klare Vorteile: Werden sie nicht genutzt, nehmen sie kaum Platz weg, sie können sehr große Bilder erzeugen und sind als transportable Geräte perfekt für öffentliche Vorführungen geeignet. Die Auswahl eines passenden Geräts ist aber nicht einfach. Man muss sich zunächst entscheiden, wie hoch die Auflösung sein soll, Full-HD-Beamer sind deutlich günstiger als UHD-Modelle mit viermal mehr Pixeln. Es gilt außerdem verschiedene Leuchtmittel und Bildgeber, unterschiedliche Ausstattungen und den Abstand zur Wand zu berücksichtigen.

Stiftung Warentest hat 15 aktuelle Geräte, die zwischen 500 und 4000 Euro kosten, getestet. Die teuersten Beamer schnitten in der Untersuchung nicht unbedingt am besten ab. „Der Preis sagt nichts über die Qualität eines Produktes aus“, schreiben die Prüfer. „Ausgerechnet einige recht teure Modelle schaffen nicht das, was mehr als die Hälfte der Projektoren im aktuellen Beamer-Test der Stiftung Warentest erreicht: ein gutes Test-Qualitäts­urteil.“

Den Testsieg sicherten sich zwei UHD-Geräte mit der Gesamtnote 1,9: der OptomaUHZ50 mit einem mittleren Online-Preis von 2500 Euro und der Epson EH-TW7000 für durchschnittlich 1200 Euro. Der wesentlich günstigere Epson-Projektor liefert dabei sogar als einziger Testkandidat ein sehr gutes Bild. Dafür verwendet er allerdings eine Hochdruck-Quecksilberdampf-Lampe (HQL). Diese Lichtquelle ist relativ günstig und lichtstark, verbraucht aber viel Strom, verliert mit der Zeit an Leuchtkraft und sie kann zum Gesundheits- und Umweltrisiko werden, falls durch Beschädigung das Quecksilber entweicht.

Sparsam und teuer oder günstig und hoher Verbrauch

Der Optoma-Beamer nutzt für seine gute Darstellung (2,1) dagegen Lasertechnologie, die deutlich weniger Energie benötigt, aber wesentlich teurer ist. Außerdem ist bei ihm die Bildgeber-Technik DLP, bei der Farbrad und Mikrospiegel zum Einsatz kommen. Sie verursacht gelegentlich ein störendes Aufblitzen von Farben am Bildrand. Der herkömmliche LCD-Bildgeber des Epson hat dieses Problem nicht, aber bei dieser Technik lassen Farbsättigung und Kontraste im Laufe der Jahre nach.

Mit dem Qualitätsurteil 2,5 ist der günstigste gute UHD-Beamer der ViewsonicPX701-4K (DLP/HQL), den man für etwa 930 Euro bekommt. Sein Bild ist gut (2,5) und sein Stromverbrauch nicht allzu hoch.

Full-HD-Beamer haben weniger Zukunft

Was die Bildqualität betrifft, reiche aktuell ein Full-HD-Beamer oft aus, da 4K-Material noch rar sei, schreibt Warentest. Allerdings ist bei Streaminganbietern die 4K-Auflösung inzwischen schon Standard. Zudem bieten die Projektoren mit geringerer Auflösung gewöhnlich kein HDR mit hohen Kontrasten und sehr feiner Farbabstufung.

Bei den Full-HD-Geräten ist der etwa 650 Euro günstige BenQTH585P (DLP/HQL) mit der Gesamtnote 2,3 alleiniger Testsieger. Er liefert ein gutes Bild (2,3) und ist sehr einfach zu handhaben. Wie der Epson EH-TW7000 hat er allerdings einen sehr hohen Stromverbrauch.

Obwohl er insgesamt mit dem Qualitätsurteil 2,4 etwas schwächer abgeschnitten hat, ist der heimliche Testsieger der Acer H6542ABDi. Denn er wirft nicht nur ein besseres Bild auf die Leinwand (2,2), er ist mit durchschnittlich 530 Euro auch das günstigste getestete Gerät. Er ist lediglich nicht ganz so gut zu handhaben und ist ebenfalls sehr energiehungrig.

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