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Zittersieg gegen Tunesien: Australien hofft aufs Achtelfinale

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Es ging für die „Socceroos“ schon um alles, nun hat Australien den Einzug ins Achtelfinale in der eigenen Hand. Für Tunesien wird es jetzt hingegen sehr schwierig.

Tief durchatmen, Australien: Die Mannschaft aus Down Under gewann am zweiten Gruppenspieltag 1:0 (1:0) gegen Tunesien und kann damit weiter auf die nächste Runde hoffen. Ein schönes Kopfballtor von Mitchell Duke in der 23. Minute sorgte für die Entscheidung.

Durch die drei Punkte hat Australien das Erreichen der K.o.-Phase im letzten Spiel gegen Dänemark selbst in der Hand. Tunesien muss am letzten Spieltag gegen Weltmeister Frankreich gewinnen und auf Ergebnisse in den anderen Spielen hoffen, um noch ins Achtelfinale der WM 2022 zu kommen.

So lief das Spiel:

Nach einer von Pfiffen der tunesischen Fans gegen die Australier, vielen Zweikämpfen und Fehlern geprägten Anfangsphase ging Australien aus dem Nichts in Führung. Eine abgefälschte Flanke von Craig Goodwin köpfte Duke mit dem Rücken zum Tor stark aus zwölf Metern zum 1:0 ins Netz.

Australien schien alles im Griff zu haben, ab der 35. Minute kam Tunesien aber besser ins Spiel. In der 41. Minute wurde der Abschluss vom Ex-Freiburger Mohamed Dräger gerade noch so geblockt, in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit vergab Youssef Msakni die nächste große Chance auf den Ausgleich, schoss aber aus etwa zehn Metern vorbei.

Auch der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert stand kurzzeitig im Mittelpunkt, als es in der ersten Halbzeit eine Szene gab, in der ein tunesischer Ersatzspieler versehentlich den Ball ins Gesicht des auf dem Boden liegenden Australiers Duke warf. Die Australier regten sich auf, Siebert schlichtete jedoch völlig in Ruhe. Letztlich gaben sich der Tunesier und Duke fair die Hand. Sehr gut gelöst vom deutschen Unparteiischen.

In der zweiten Halbzeit legte Australien den Fokus auf eine stabile Defensive und gelegentliche Konter. Tunesien dominierte zwar, blieb aber weitestgehend ungefährlich. Plötzlich wurde die Partie aber intensiver. Ex-Herthaner Matthew Leckie rutschte knapp an einer scharfen Hereingabe vorbei und verpasste so die Entscheidung (71. Minute), kurz darauf scheiterte Youssef Msakni an Australiens Torwart Mathew Ryan (73. Minute).

In der Schlussphase drückte Tunesien auf den Ausgleich, klare Chancen blieben aber aus, sodass es beim 1:0 für Australien blieb. Während die „Socceroos“ jetzt im Spiel gegen Dänemark (Mittwoch, 16 Uhr, live bei t-online im Ticker) auf das Achtelfinale hoffen dürfen, muss Tunesien gegen Frankreich (Mittwoch, 16 Uhr, live bei t-online im Ticker) gewinnen, um überhaupt noch eine Chance zu haben.

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