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WM 2022: Kroatische Zeitung verhöhnt Kanadas Trainer mit Nacktfoto

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Kanadas Trainer John Herdman nimmt den Wirbel um seine „Fuck Croatia“-Aussage mit Humor. „Wir schauen seit dem 14. November keine Medien mehr an. Aber wenn man eine SMS von seiner Frau bekommt, dann weiß man, das etwas passiert ist“, sagte der 47-Jährige. Am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) trifft Kanada auf den Vizeweltmeister Kroatien. Nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Belgien hatte Herdman seine Mannschaft gleich auf das Duell eingestimmt, dabei war ihm der Spruch herausgerutscht.

Kroatische Medien griffen die Aussage natürlich auf. Die Zeitung „24 Sata“ zeigte Herdman auf der Titelseite in einer Fotomontage komplett nackt. Über seinen Mund war ein großes Ahornblatt gedruckt, über sein Geschlechtsorgan ein kleines. „Du hast das Mundwerk, aber hast du auch die Eier?“, fragte die Zeitung auf dem Titel.

Herdman fand dies extrem amüsant. „Meine Frau wird sich euch schnappen“, sagte er dem Journalisten der Zeitung, der ihn nach dem Titelbild fragte. „Ich habe ein wenig mehr Bauch als auf dem Foto. Ich habe zu viel gegessen.“ Als zusätzlichen Ansporn sieht der Brite die Aufregung nicht: „Wir haben 36 Jahre gewartet, um hier zu sein. Wir brauchen diese Titelseiten nicht als Motivation.“

Das Spiel gegen Kroatien sieht er als vorentscheidend für den weiteren WM-Verlauf. „Überleben oder sterben. Wir müssen Leistung bringen, um in der WM zu bleiben“, sagte Herdman. Bei der bisher einzigen WM-Teilnahme 1986 in Mexiko war Kanada als punkt- und torloser Letzter in der Vorrunde ausgeschieden. Um sich auf das Kroatien-Spiel einzustimmen, war das kanadische Team am Freitagabend Kamelreiten.

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12:58 Uhr: Siebert souverän bei Australiens Sieg

Der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert hat bei seiner WM-Premiere eine souveräne Leistung gezeigt. Beim 1:0 (1:0)-Sieg von Australien gegen Tunesien hatte der 38-Jährige aus Berlin am Samstag keinerlei Schwierigkeiten mit der Leitung der intensiven Begegnung. „Eine starke Partie des ganzen Schiedsrichter-Teams“, lobte sein Bundesliga-Kollege Patrick Ittrich bei Magenta TV. Aufgrund kleinerer Fouls musste Siebert zwar zahlreiche kurze Unterbrechungen moderieren, wirklich kompliziert wurde es für ihn aber nie. Er ist der einzige deutsche Schiedsrichter, der bei dem Turnier in Katar auf dem Rasen zum Einsatz kommt.

Australien darf durch den Sieg auf den erstmaligen Einzug ins Achtelfinale seit 16 Jahren hoffen. Vor 41 823 Zuschauern im Al-Dschanub Stadion erzielte Mitchell Duke in der 23. Minute das Siegtor.

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12:52 Uhr: Queeres Fanbündnis fordert Aufarbeitung

Nach dem Fifa-Verbot der „One Love“-Kapitänsbinde erwartet das Netzwerk der schwul-lesbischen Fußball-Fanclubs (QFF) vom Deutschen Fußball-Bund und den Verbänden Englands, der Niederlande und der Schweiz eine intensive Aufarbeitung der Causa.

„Wir fordern die nationalen Verbände unserer Mitgliedsorganisationen DFB, FA, KNVB und SFV dazu auf, die Vorkommnisse, die zu der Entscheidung geführt haben, transparent und umfassend darzulegen und aufzuarbeiten“ sowie „sämtliche rechtliche Möglichkeiten auszuschöpfen, um gegen die Direktive vorzugehen“, heißt es in einem offenen Brief des Bündnisses.

12:00 Uhr: Kuriose Einschätzung von Katars Trainer

Katars Nationaltrainer Félix Sánchez sieht den Fußball in dem Emirat trotz des frühzeitigen Ausscheidens bei der Heim-Weltmeisterschaft weiter auf einem guten Weg. Er denke nicht, dass der katarische Fußball vor dem Ende eines Zyklus stehe, sagte der Spanier nach dem 1:3 gegen Senegal im zweiten Vorrundenspiel. „Wir haben gut gespielt. Wir haben es geschafft, unsere Leistung zu steigern“, sagte er. Die Mannschaft sei wettbewerbsfähig gewesen.

Es ist eine durchaus kuriose Einschätzung, hatte die katarische Mannschaft zwar eine Leistungssteigerung gezeigt, aber dennoch viele individuelle Fehler produziert und mitunter hoffnungslos unterlegen gewirkt. Mit der Niederlage hat Katar keine Chance mehr auf das Achtelfinale. Es gebe im Land junge Spieler, sagte Sánchez. Allerdings erwartet er einen Umbruch. „Einige Spieler werden sich verabschieden, andere hinzukommen.“ Generell müsse ein kleines Land wie Katar mit Beschränkungen leben. „Wir haben hier eine andere Situation als ein Land mit einer größeren Bevölkerung.“

Katar ist nach Südafrika 2010 erst der zweite Gastgeber, der in der Vorrunde ausscheidet. Das Team war in den vergangenen Jahren mit Blick auf die Heim-WM aufgebaut worden. Ein Großteil der Spieler stammt aus der eigenen Fußball-Akademie. 2019 hatte Katar mit dem Sieg bei der Asienmeisterschaft seinen bislang größten internationalen Erfolg gefeiert.

11:35 Uhr: Feuer in der Nähe des Finalstadions

Bilder einer schwarzen Rauchsäule in der Nähe des Finalstadions in Lusail haben in Katar kurzzeitig für Aufsehen gesorgt. Der Brand eines im Bau befindlichen Gebäudes auf der künstlichen Insel Qetaifan sei unter Kontrolle, twitterte das Innenministerium des WM-Gastgebers am Samstagmittag. Verletzte habe es keine gegeben. Das Lusail-Stadion, in dem am 18. Dezember das Endspiel gespielt wird, liegt knapp fünf Kilometer entfernt. Auch das Fan-Dorf Qetaifan Island North liegt in der Nähe.

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11:09 Uhr: Marokko bangt um Mazraoui

Marokkos Nationalmannschaft bangt auch einen Tag vor ihrem zweiten WM-Spiel gegen Belgien um den Einsatz ihres Außenverteidigers Noussair Mazraoui vom FC Bayern München. Der 25-Jährige hatte sich in der ersten Partie gegen Kroatien eine Verletzung an der Hüfte zugezogen.

„Mazraoui wird auch heute beim Training fehlen. Aber ich hoffe, dass wir ihn morgen wieder zurückhaben“, sagte Marokkos Trainer Walid Regragui bei seiner Pressekonferenz vor dem Spiel (Sonntag, 14.00 Uhr/ZDF und Magenta TV). „Wir haben noch 24 Stunden Zeit bis zum Match. Wir werden das morgen früh entscheiden und müssen dabei auch abwägen, wie große Risiken wir eingehen werden.“

10:51: Spaniens Trainer und der Schnuller-Jubel seines Schützlings

Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hat seinem Stürmer und potenziellen Schwiegersohn Ferran Torres scherzhaft gedroht, falls der ihn zum Opa macht. Im Video-Livestream mit Fans auf Twitch wurde der 52-Jährige gefragt, wie er reagieren würde, wenn Torres nach einem Tor den Schnuller-Jubel zeigen würde. „Wenn Ferran Torres ein Tor macht, freue ich mich sehr. Wenn er diese Geste mit dem Schnuller machen würde, dann würde ich ihn auf der Stelle auswechseln, auf die Tribüne setzen und er würde den Rasen nicht mehr betreten“, versicherte Luis Enrique energisch, dann aber doch schmunzelnd.

10:39 Uhr: Fifa-Experten: „Fußball hat sich weiterentwickelt“

Für den japanischen Ex-Nationaltrainer Alberto Zaccheroni sind die Erfolge seiner früheren Auswahl sowie von Saudi-Arabien nicht überraschend. „Der Fußball hat sich weiterentwickelt. Ihre körperlichen Voraussetzungen haben sich verbessert. Viele Japaner spielen in Deutschland, davon profitieren sie“, sagte der Italiener als Mitglied der Fifa-Gruppe für Leistungsanalyse. Für den früheren Kölner Bundesligaprofi Sunday Oliseh war der saudische Auftritt beim 2:1 gegen Argentinien das „beste Spiel ihrer Geschichte“.

Laut der Experten mache sich bemerkbar, dass das Turnier in der Mitte der Saison und nicht erst am Ende ausgetragen wird. Auch die Tatsache, dass fünf statt drei Auswechslungen erlaubt sind, helfe den Mannschaften ihr Pressingverhalten länger aufrechtzuerhalten. Ein wichtiger Punkt in den ersten 16 Spielen dieser WM sei das Gegenpressing nach Ballverlusten. England, Argentinien, Spanien, Dänemark und Deutschland sind laut FIFA-Auswertung die Teams, die durchschnittlich am schnellsten den Ball zurückerobern. Auffällig sei bei dieser WM bislang auch, dass es mehr Tore und Chancen nach Flanken gegeben habe. Bereits 14 Tore sind nach Flanken am ersten Spieltag erzielt worden, vor vier Jahren waren es nur drei.

9:44 Uhr: Wirbel um teures Geschenk an Saudi-Arabiens Spieler

Die Berichte über angebliche Luxusauto-Geschenke an die saudischen Spieler sind laut Stürmer Saleh Alshehri erfunden. „Das ist nicht wahr“, sagte der 29-Jährige vor der WM-Partie gegen Polen um 14.00 Uhr. „Wir sind hier, um unserem Land zu dienen und unser Bestes zu tun.“

Zuvor war vereinzelt in Medien berichtet worden, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman habe den Profis für deren völlig überraschenden Auftaktsieg bei der Fußball-WM in Katar gegen Argentinien (2:1) jeweils einen Rolls Royce versprochen. Alshehri wurde gefragt, welche Farbe er sich aussuche.

7:31 Uhr: Claudia Neumanns Forderungen

ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann hat gravierende Umwälzungen in den Strukturen des Weltfußballs gefordert. „Es muss irgendwann über die One-Love-Binde und die Worte hinausgehen. Es braucht wirkliche Veränderung und Menschen mit Haltung und Idealen, die dem Fußball wieder Glaubwürdigkeit verleihen“, sagte Neumann in einer digitalen Diskussionsrunde der Plattform „Fußball kann mehr“.

Neumann (58) hatte am Montag die Partie USA gegen Wales mit einer Regenbogen-Armbinde am rechten Arm und einem schwarzen T-Shirt, auf dem ein Herz in den Regenbogenfarben abgebildet war, kommentiert. Damit hatte sie ein Zeichen für Vielfalt gesetzt, nachdem der Weltverband Fifa mehreren europäischen Nationen, darunter Deutschland, das Tragen der „One-Love-Binde“ unter der Androhung von Sanktionen untersagt hatte. „Ich bin mit dem T-Shirt offen rumgelaufen und bin nicht aufgehalten worden. Das ist erst am nächsten Tag Kolleginnen und Kollegen passiert“, berichtete Neumann über ihre viel beachtete Aktion.

5:16 Uhr: De Bruyne hofft auf schnelles Lukaku-Comeback für Belgien

Belgiens Top-Star Kevin De Bruyne hofft auf einen baldigen WM-Einstieg von Stürmer Romelu Lukaku. Der 29 Jahre alte Angreifer von Inter Mailand wird im zweiten Gruppenspiel der Belgier am Sonntag gegen Marokko sein Comeback wohl noch nicht geben. Wegen einer hartnäckigen Muskelverletzung war Lukaku in dieser Saison bislang kaum zum Einsatz gekommen.

„Romelu hat jetzt schon lange nicht mehr gespielt, aber selbst wenn er nur ein paar Minuten spielen kann, wird das der gegnerischen Abwehr etwas Angst machen“, sagte De Bruyne. „Mit ihm haben wir ganz andere Optionen. Seine Rückkehr würde uns einen Schub geben.“ De Bruyne war trotz des 1:0 im ersten WM-Spiel gegen Kanada mit seiner Mannschaft anschließend hart ins Gericht gegangen.

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3:57 Uhr: Frankreichs Deschamps – Ex-Dortmunder Dembélé ist erwachsener geworden

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat dem früheren Dortmunder Ousmane Dembélé einen erfolgreichen Reifeprozess bestätigt. „Er ist durch eine schwierige Phase gegangen mit einigen schwereren Verletzungen. Aber er ist in dieser Zeit auch erwachsener geworden“, sagte Deschamps über den Flügelstürmer, der beim 4:1 zum Auftakt gegen Australien in der Startelf stand. „In defensiver Hinsicht hat er große Fortschritte gemacht. Wenn er nach hinten arbeiten muss, tut er das“, sagte Deschamps: „Und offensiv kann er dem Gegner jederzeit Probleme bereiten, weil er so schnell und talentiert ist. Er muss nur noch effektiver werden. Er hat gegen Australien kein Tor geschossen, aber er hat eines schön vorbereitet.“


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