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WM 2022: Jürgen Klinsmann empört mit umstrittenen Aussagen zur iranischen Kultur

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Jürgen Klinsmann sorgt mit Aussagen zur iranischen Kultur für heftige Empörung. Irans Trainer Carlos Queiroz spricht von einer „Schande für den Fußball“. Er fordert Konsequenzen der Fifa für den Deutschen. Klinsmann selbst rechtfertigt sich.

Nach seiner Kritik an der iranischen Spielweise bei der WM ist Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann von Irans Trainer Carlos Queiroz heftig kritisiert und zum Rücktritt aus der Technischen Studiengruppe des Weltverbandes Fifa aufgefordert worden. Anlass für die drastische Forderung des iranischen Nationaltrainers waren Aussagen, die Klinsmann in seiner Funktion als TV-Experte getätigt hatte.

„Das ist kein Zufall, das ist alles beabsichtigt. Es ist Teil ihrer Kultur und ihrer Spielweise, sie haben den Schiedsrichter perfekt bearbeitet. Die Bank ist immer aufgesprungen und hat den Linienrichter und den vierten Offiziellen an der Seitenlinie bearbeitet. Sie sind ständig in deinem Ohr und vor deinem Gesicht. Das ist ihre Kultur, sie sorgen dafür, dass du deinen Fokus und deine Konzentration verlierst“, hatte Klinsmann nach dem 2:0 des Iran gegen Wales am Freitag im britischen TV-Sender „BBC“ über das Verhalten der iranischen Spieler und der Trainerbank gesagt.

Gleichzeitig erklärte Klinsmann, dass den Iranern dabei zugutegekommen sei, dass „ein guatemaltekischer Schiedsrichter“ die Partie geleitet habe. „Mit einem anderen Schiedsrichter wäre es ein großer Unterschied gewesen.“ Dafür war der Ex-Bundestrainer in den sozialen Medien heftig kritisiert worden.

Irans Trainer fordert Klinsmanns Rücktritt

Am Samstag meldete sich auch Queiroz via Instagram und Twitter zu Wort und kritisierte Klinsmanns Wortwahl. „Ganz egal, wie sehr ich respektieren kann, was du auf dem Feld getan hast, diese Äußerungen über die iranische Kultur, das iranische Nationalteam und meine Spieler sind eine Schande für den Fußball“, schrieb der portugiesische Coach. Er verfolge gespannt, welche Folgen das für Klinsmanns Arbeit für die Fifa habe, denn er erwarte dessen Rücktritt.

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Der iranische Verband schloss sich am Sonntag dieser Forderung an. Er verlangte von Klinsmann eine Entschuldigung und bat die Fifa um eine Klärung. Das iranische Team lade ihn zu einem Vortrag „über die tausendjährige persische Kultur und die Werte von Fußball und Sport“ in ihr Trainingslager ein, erklärte der Verband weiter. Als früherer Fußballer werde Klinsmann auch nicht nach seinen „berühmten dramatischen Diver“ beurteilt.

Der Weltmeister von 1990 relativierte seine Aussagen am Sonntagmorgen bei BBC-„Breakfast“. „Ich habe nie Carlos oder die iranische Bank kritisiert“, sagte der frühere Bundestrainer. „Alles, was ich beschrieben habe, war ihre emotionale Art und Weise, die irgendwo bewundernswert ist.“ Seine Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Später legte Klinsmann bei der „BBC“ noch einmal nach: „Gestern habe ich gesagt, wie aufgeregt und engagiert der Iran als Kollektiv – Fans, Bank, Manager, Spieler – in ihrem Spiel war. Einige meinten, ich würde sagen, sie hätten die Offiziellen beeinflusst, andere meinten, ich würde sagen, sie würden etwas falsch machen. Das habe ich überhaupt nicht getan – ich habe nur darauf hingewiesen, wie sie bei dieser Weltmeisterschaft ihre Emotionen zeigen, wie wir alle es auf unterschiedliche Weise tun.“ Er wolle Queiroz nun anrufen und die Situation beruhigen.

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