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WM 2022 in Katar im Newsblog

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Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar läuft. Alle Infos rund um das Turnier lesen Sie hier im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Schock für Brasilien: Diagnose bei Neymar steht fest

Rekordweltmeister Brasilien muss zumindest im zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz am Montag (17 Uhr im Liveticker bei t-online) auf Superstar Neymar verzichten. Das gab Mannschaftsarzt Rodrigo Lasmar am Donnerstag nach dem 2:0-Auftaktsieg über Serbien bekannt. Brasilianische Medien hatten bereits vom Aus für die gesamte Gruppenphase berichtet.

„Die Untersuchungen zeigen eine Verletzung am lateralen Bandapparat im rechten Fußgelenk von Neymar, zusammen mit einem kleinen Bluterguss“, teilte Lasmar nach einem MRT am Freitag mit.

Neymar: Sein rechter Knöchel war gleich angeschwollen. (Quelle: IMAGO/Jorge Martinez)

Neymar hatte sich in der Partie am Donnerstag bei einem Foul von Nikola Milenkovic in der Schlussphase am Knöchel verletzt und musste ausgewechselt werden. Unter Tränen ließ sich der Offensivallrounder von Paris St. Germain das Fußgelenk mit Eis kühlen und humpelte anschließend aus dem Stadion. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wembley-Stadion strahlt in Regenbogenfarben

Zum WM-Gruppenspiel Englands gegen die USA leuchtet das Wembley-Stadion nach Angaben des Fußball-Verbands aus Großbritannien in Regenbogenfarben. Wie die Engländer am Freitagabend kurz vor dem Anpfiff mitteilten, soll mit der Regenbogenbeleuchtung an der Kult-Spielstätte in London die LGBTQ+-Gemeinschaft unterstützt werden. Fußball habe die Kraft, Menschen zusammenzubringen, das Spiel sei für alle da, hieß es in dem Tweet.

Der Regenbogen ist das Symbol für die LGBTQI*-Gemeinschaft. LGBT ist die englische Abkürzung für lesbisch, schwul, bisexuell und Transgender. Oft werden auch die Varianten LGBTQ, LGBTQI oder LGBTQIA+ verwendet. Jeder Buchstabe steht für die eigene Geschlechtsidentität oder die sexuelle Orientierung.

Nach Aussetzer gegen Ghana: Ronaldo muntert Keeper Costa auf

Der Patzer von Torwart Diogo Costa hätte Cristiano Ronaldo beinahe um den perfekten Start in seine fünfte WM gebracht, doch sauer auf seinen Mitspieler war der Kapitän nicht. Nach dem Schlusspfiff der Partie gegen Ghana (3:2) ging Portugals Superstar zu seinem Keeper und legte ihm tröstend den Arm um die Schulter. „Wir haben gewonnen, es ist ok“, sagte Ronaldo zu ihm. Videos der Szene nach dem knappen Sieg Portugals zum WM-Auftakt kursierten in den sozialen Netzwerken und in portugiesischen Medien.

„Du musst lachen, wir haben gewonnen“, forderte Ronaldo den 23-Jährigen auf. „War es ein Tor? Habt ihr ein Tor kassiert?“, fragte Ronaldo, der den Treffer zum 1:0 erzielt hatte und nun als erster Fußballer bei fünf Weltmeisterschaften getroffen hat. In Katar will Ronaldo die WM-Trophäe und damit den noch fehlenden letzten großen internationalen Titel gewinnen.

Der Start in dieses Vorhaben wäre allerdings beinahe kurz vor Schluss noch missglückt. Costa rollte den Ball in der neunten Minute der Nachspielzeit vor sich, übersah den hinter ihm startenden Inaki Williams. Der Ghanaer konnte den Ball aber nicht kontrollieren und ließ die Riesenchance zum 3:3 ungenutzt, weshalb Portugal den Vorsprung ins Ziel rettete. Ronaldo war bereits ausgewechselt und fasste sich an der Seitenlinie entsetzt an den Kopf.

Party mit israelischen Reporter: Iran-Sieg bringt Erzfeinde zusammen

Die Fußball-WM hat es geschafft, politische Todfeinde einander näherzubringen. Ein israelischer Reporter berichtete aus Katar über den emotionalen Last-Minute-Sieg der Iraner gegen Wales (2:0) – umzingelt von feiernden iranischen Fans.

„Es ist unbeschreiblich, was im Stadion abgegangen ist. Das Publikum war Teil des Spiels“, sagte der Reporter Uri Levy des israelischen Fernsehsenders Kan. Um ihn herum standen dabei rund ein Dutzend iranischer Fans, die ihn nach und nach mit den iranischen Nationalfarben eindeckten: Ein Fan setzte ihm während der Live-Schalte einen grün-weiß-roten Hut auf, ein weiterer legte ihm einen Schal um, andere machten Selfies mit dem Journalisten.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
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