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Sechs Siege in Folge: Max Hopp verpasst die Qualifikation zur Darts-WM denkbar knapp

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Kaum jemand hatte Max Hopp für die Darts-WM noch auf dem Zettel. Doch der deutsche Rekordteilnehmer schaffte es beim Qualifikationsturnier nach sechs Siegen überraschend bis ins Finale. Am Ende jubelte sein Gegner, der in der ersten Runde eigentlich schon ausgeschieden war.

Die Saison war miserabel, die Tourkarte ist so gut wie verloren. Bis auf Platz 75 der Order of Merit war Max Hopp abgerutscht. Kaum jemand hatte dem 26-Jährigen noch etwas zugetraut. Zu schwach waren die Leistungen in den vergangenen Jahren. Umso überraschender, dass es der „Maximiser“ nun beinahe doch noch zur am 15. Dezember beginnenden Darts-Weltmeisterschaft geschafft hätte.

Hopp trat beim Western Europe Qualifier in Kalkar an. Mit Spielern wie Jeffrey de Zwaan, Ron Meulenkamp und Maik Kuivenhoven aus den Niederlanden oder dem Belgier Mario Vandenbogaerde waren zahlreiche PDC-Profis an den Start gegangen. Aus deutscher Sicht waren dem vor einigen Wochen im Finale der Super League knapp unterlegenen Niko Springer die größten Chancen im 104 Spieler umfassenden Feld eingeräumt worden. Doch am Ende war es Hopp, der sich mit überzeugenden Leistungen und sechs Siegen bis ins Endspiel um das WM-Ticket und die damit verbundenen 7.500 Pfund Preisgeld spielte.

Der Hesse, der bereits als Jugendlicher die Weltelite herausgefordert hatte und mit acht Starts deutscher Rekord-WM-Teilnehmer ist, hatte in den vergangenen Jahren einen großen Anteil am Aufstieg seiner Sportart zwischen Rhein und Oder. Nach dem Verlust der Tourkarte am Ende dieses Jahres, will er nun versuchen, sich die Spielberechtigung für die Profitour im Januar zurückzuholen. Die in Kalkar gezeigten Leistungen dürften ihm zumindest Hoffnung geben.

Hendriks mit Fehlstart in Runde eins

Dass es mit der neunten WM-Teilnahme vorerst nicht klappte, lag auch am schwachen Start ins Endspiel gegen den Niederländer Jimmy Hendriks. Mit einem Average nur knapp über 70 Punkten lag Hopp schnell 0:3 hinten, verkürzte dank eines Breaks dann zwar auf 2:3. Als er zum 3:4 bereitstand, checkte Hendriks 126 Punkte zum vorentscheidenden 5:2 und war anschließend nicht mehr aufzuhalten. Hendriks gewann die letzten vier Legs in 13, zwölf, 13 und 15 Darts: pure Weltklasse. Hopp stand am Ende bei einem Average von 87,13, sieben Punkte schlechter als sein Gegner.

Für den Niederländer erfüllt sich damit sein großer Traum, obwohl er in seinem Erstrundenmatch gegen Landsmann Richard Veenstra bereits mit 2:5 zurückgelegen hatte, mehrere Matchdarts überstand und dann nicht nur vier Legs in Folge gewann, sondern in der Folge auch die weiteren sechs Matches. Eigentlich schon zum Auftakt ausgeschieden, fährt Hendriks nun zur WM. Ein kleines Darts-Märchen.

Mit Gabriel Clemens und Martin Schindler sind bei der bis zum 3. Januar ausgetragenen Weltmeisterschaft im Alexandra Palace erstmals zwei Deutsche für die zweite Runde gesetzt. Florian Hempel hatte sich als Gewinner der Super League für die erste Runde qualifiziert. Die letzte Chance für alle bislang nicht qualifizierten Besitzer einer Tourkarte wie Ian White und Ryan Joyce, besteht am 28. November, wenn noch zwei WM-Tickets vergeben werden. Am Abend findet dann die Auslosung der ersten und zweiten Runde statt.

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