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„Hoffe, Sebastian bereut es“: Aston-Martin-Boss schickt deutliche Worte an Vettel

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Aston-Martin-Teamchef Mike Krack spricht zum Karriere-Ende von Sebastian Vettel und verrät, wie sehr der vierfache Formel-1-Weltmeister bis zum Schluss „Blut geleckt“ habe. Auch Wehmut mischt sich in die Worte des ehemaligen Vorgesetzten des vierfachen Champions.

Ende 2022 zog Sebastian Vettel einen Schlussstrich unter seine ereignisreiche Karriere. Vier Weltmeister-Titel waren dem heute 35-Jährigen in seiner 15-jährigen F1-Laufbahn vergönnt – alle bei Red Bull. Nach seinem Wechsel zu Ferrari im Jahr 2015 holte er zwar noch zwei Vizeweltmeister-Titel, an alte Erfolge konnte er aber weder bei der Scuderia noch in den letzten zwei Jahren bei Aston Martin anknüpfen.

Das lag bei seiner letzten Station aber vor allem am britischen Rennstall, der Vettel kein konkurrenzfähiges Auto bieten konnte. Der Deutsche selbst zeigte sich dennoch – je weiter es in Richtung Karriere-Ende ging – in Topform, wie sein letzter Teamchef Mike Krack nun verriet. Gerade in der finalen Saisonphase habe Vettel „Blut geleckt“, sagte Krack gegenüber „Motorsport-Magazin.com“. Nach dem achten Platz in Singapur und dem sechsten Rang in Suzuka habe man dem Heppenheimer „die Freude angemerkt“.

Das sei besonders am Funk gut herübergekommen, so Krack. „Er war sharp, er war wirklich im Flow. Man hat es in den letzten Rennen gemerkt, dass ein Auto, das ihm mehr Rückmeldung, mehr Performance gibt, dass ihn das nochmal extra motiviert.“

Vettel hat Kopf „nie hängen lassen“

Aber auch zuvor, als der Aston-Martin-Bolide über weite Teile der ersten Saisonhälfte mit Porpoising, dem Hüpfen auf den Geraden, zu kämpfen hatte und sich „in den Kurven wie ein LKW“ lenken ließ (Zitat Vettel), habe der vierfache Weltmeister „nie den Kopf hängen lassen, hat das Team und Lance [Stroll, d.Red.] immer weiter unterstützt. Das war schon sehr vorbildlich.“

Es sei schade, dass sich Vettel entschieden habe, aufzuhören, betonte Krack, um mit einer Mischung aus Wehmut und Ironie hinzuzufügen: „Ich hoffe, er bereut es.“ In einer „sport.de“-Umfrage sagten zuletzt 38 Prozent der Abstimmenden, dass Vettels Rücktritt aus der Formel 1 „zu früh“ kam. Zwei Prozentpunkte weniger erhielt die Antwort „genau zum richtigen Zeitpunkt“. 26 Prozent stimmten für die Option „zu spät“.

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