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Fußball: Vertragsauflösung – Zum Abschied widmet Wolfsburg Max Kruse vier Zeilen

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Das Kapitel Max Kruse beim Bundesligisten VfL Wolfsburg ist beendet. Der Verein löst den Vertrag des zuletzt suspendierten Stürmers vorzeitig auf. Die Verabschiedung fällt entsprechend unterkühlt aus.

Knapper hätte die Verabschiedung wohl kaum ausfallen können. In vier Zeilen gab der VfL Wolfsburg auf seiner Klubwebsite die Vertragsauflösung mit dem ausgemusterten Max Kruse bekannt. Der Klub betonte die Einvernehmlichkeit der Trennung. „In offenen und ehrlichen Gesprächen sind wir übereingekommen, dass diese Lösung für alle Beteiligten am besten ist“, wird VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer in dem Statement zitiert.

Der 34 Jahre alte frühere Nationalspieler, der zuletzt eine Muskelverletzung auskurierte, war von Trainer Niko Kovac Anfang September aussortiert worden und hatte für die Wölfe seitdem kein Spiel mehr bestritten. Kruse durfte vor seiner Verletzung nur noch trainieren – einmal half er als einziger Feldspieler beim Torwarttraining mit. Ihm wurde von den VfL-Verantwortlichen mangelnde Professionalität und damit auch ein schlechter Einfluss auf den Rest der Mannschaft vorgeworfen.

Mit Kapitän Maximilian Arnold lieferte sich Kruse einen verbalen Schlagabtausch. „Ich fahre sehr gern zur Arbeit. Ich bin nicht – so wie Max Kruse – nur so dreieinhalb Stunden, sondern ein bisschen länger hier, mache gern was für mich und meinen Körper“, hatte Arnold im Kicker-Podcast „FE:male view on football“ erklärt. Kruse reagierte wenig später auf den Seitenhieb. „Wir wissen ja, woran es liegt. Nämlich: Der, der weniger Talent hat, muss halt mehr trainieren“, sagte er auf Instagram.

Vor allem abseits des Platzes aktiv

Der Ex-Spieler von Werder Bremen, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und des SC Freiburg hatte in Wolfsburg eigentlich noch einen Vertrag bis Ende Juni 2023. Kruse war erst in der Winter-Transferphase dieses Jahres aus Berlin-Köpenick nach Wolfsburg gewechselt. In 19 Ligaspielen erzielte er sieben Tore. Zuletzt machte er sich aber vor allem abseits des Rasens einen Namen. Der Edel-Reservist begleitete seinen Besuch auf der Erotik-Messe Venus in den sozialen Medien und startete mit Comedian Oliver Pocher einen Podcast.

Am Pokertisch räumte Kruse in den vergangenen Wochen richtig ab. Erst strich er mit einem Sieg auf der World Series of Poker Europe ein Preisgeld in Höhe von 134.152 Euro ein, bei der Deutschen Meisterschaft wurde er Zweiter und verdiente weitere 48.764 Euro.

Dennoch will sich Kruse weiter auf das Fußballspielen konzentrieren. Er wird schon länger mit einem Wechsel in die Major League Soccer (MLS) in Nordamerika in Verbindung gebracht, da zum einen sein Sohn dort lebt und er zum anderen in der Vergangenheit lobend über die USA gesprochen hatte.

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