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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 02:51 Sicherheit für Europa: Ex-Ministerpräsident Jazenjuk pocht auf NATO-Mitgliedschaft der Ukraine +++

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Die einzige Möglichkeit, die Sicherheit des europäischen Kontinents zu gewährleisten, sei die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO. Das sagt der Vorsitzende des Kiewer Sicherheitsforums Arsenij Jazenjuk bei einer Veranstaltung in der Hauptstadt der Ukraine. „Ich unterstütze strategische Gewissheit“, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine. „Es ist absolut klar, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnen muss. Es ist völlig klar, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist und vor Gericht gestellt werden muss. Es ist absolut klar, dass es keine andere Möglichkeit gibt, die Sicherheit des ukrainischen Volkes und des gesamten europäischen Kontinents zu gewährleisten, außer durch die Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO.“, Jazenjuk war von 2014 bis 2016 Ministerpräsident des Landes.

+++ 01:55 Russland droht erneut mit Ende von Getreideabkommen +++
Russland droht das bestehende Getreideabkommen über den sicheren Export aus drei ukrainischen Schwarzmeerhäfen in Kriegszeiten nicht über den 17. Juli hinaus verlängern zu wollen. Für ein Fortbestehen des Abkommens müssten erst bestimmte Forderungen erfüllt werden, wie das russische Außenministerium erklärt. Konkret handelt es sich dabei um die Wiederinbetriebnahme einer Pipeline, die russisches Ammoniak zum ukrainischen Schwarzmeerhafen Pivdennyi transportiert, sowie die Wiederanbindung der russischen Landwirtschaftsbank Rosselkhozbank an das internationale Zahlungsnetzwerk SWIFT.

+++ 00:39 US-Regierung verhängt Sanktionen gegen Wagner-Chef in Mali +++
Die US-Regierung setzt den Landeschef der russischen Privatarmee Wagner im afrikanischen Krisenstaat Mali, Iwan Maslow, auf ihre Sanktionsliste. „Die Präsenz der Wagner-Gruppe auf dem afrikanischen Kontinent ist eine destabilisierende Kraft für jedes Land, das den Einsatz der Ressourcen der Gruppe in seinem Hoheitsgebiet zulässt“, erklärt das US-Finanzministerium in Washington zur Begründung. Maslow habe in Mali eng mit der Regierung zusammengearbeitet und auch Treffen zwischen Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin und anderen afrikanischen Regierungen organisiert. Das 20-Millionen-Einwohner-Land in Westafrika gilt als politisch äußerst instabil. Dort sind auch islamistische Terrorgruppen aktiv. In den vergangenen Monaten stand die Wagner-Gruppe vor allem wegen ihrem Einsatz in der Ukraine, speziell in Bachmut, im Fokus der Berichterstattung. Sie ist darüber hinaus seit längerm in anderen Krisen- und Kriegsgebieten aktiv.

+++ 23:43 EU: China soll Russland vom Abzug aus der Ukraine überzeugen +++
Die Europäische Union fordert Peking auf, auf einen Rückzug Russlands aus der Ukraine hinzuwirken. Die EU erwarte von China, dass es an einem „sofortigen und bedingungslosen Abzug aller russischer Streitkräfte und der gesamten Militärausrüstung“ vom gesamten Gebiet der Ukraine arbeite, teilt das Büro des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell in Brüssel mit. Zuvor hatte Borrells Stellvertreter, Enrique Mora, den chinesischen Sondergesandten für die Ukraine, Li Hui, zu Gesprächen über eine politische Lösung im Ukraine-Krieg empfangen. Am Freitag wird Li im Rahmen seiner Europareise zu einem Besuch in Moskau erwartet.

+++ 22:46 Selenskyj fordert seine Truppen auf, mehr Kriegsgefangene zu nehmen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymir Selenskyj ruft seine Truppen auf, mehr russische Soldaten gefangen zu nehmen. „Jeder an der Front sollte daran denken: Je mehr russische Kriegsgefangene wir nehmen, desto mehr unserer Leute werden zurückkehren“, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Er begrüßt einen Gefangenenaustausch am Donnerstag, bei dem 106 ukrainische Militärangehörige von der russischen Seite übergeben worden seien. Sie hätten im Gebiet der inzwischen fast völlig zerstörten Stadt Bachmut gekämpft, so Selenskyj. Darunter seien acht Offiziere. Viele der zurückgekehrten Militärs hätten zuvor als vermisst gegolten.

+++ 22:15 US-Generalstabschef: F-16-Kampfjets keine „Wunderwaffen“ +++
Die der Ukraine in Aussicht gestellten F-16-Kampfjets sind nach den Worten von US-Generalstabschef Mark Milley keine „Wunderwaffen“. „Manchmal werden bestimmte Dinge mit dem Etikett versehen, dass dies oder jenes die Wunderwaffe sein wird. Es gibt keine Wunderwaffen“, sagte Milley nach Video-Beratungen der internationalen Kontaktgruppe zur Koordinierung von Militärhilfe für das von Russland angegriffene Land. Die Kampfjets des US-Typs F-16 seien dies nicht – und andere Waffen auch nicht.

+++ 21:42 Bericht: Staatsanwälte in den Niederlanden beschlagnahmen Land von Putins Ex-Schwiegersohn +++
Niederländische Staatsanwälte haben laut einer Recherche des „Guardian“ und den zwei Medienorganisationen „Project“ und „Follow the money“ ein Grundstück in der Nähe von Amsterdam beschlagnahmt, das dem ehemaligen Schwiegersohn von Wladimir Putin gehört. Das Grundstück in Duivendrecht laufe auf den Namen Jorrit Faassen, einem niederländischen Geschäftsmann, der mit Maria Woronzowa, der älteren Tochter des russischen Präsidenten, verheiratet war. Dem Bericht zufolge geht aus einem Eintrag im niederländischen Grundbuch hervor, dass das Grundstück am 12. Mai von der Staatsanwaltschaft wegen Finanz-, Wirtschafts- und Umweltdelikten beschlagnahmt wurde. Die Behörde ist für die Durchsetzung der Einhaltung der Sanktionen verantwortlich. Aus niederländischen Katasterunterlagen gehe hervor, dass das Grundstück im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung beschlagnahmt wurde.

+++ 21:18 Transporteur für russisches Öl: Lloyd’s kassiert Zertifizierung für indische Tanker-Firma +++
Der Schiffdienstleister Lloyd’s Register kündigt an, ab dem 3. Juni die Zertifizierung für 21 Schiffe des indischen Unternehmens Gatik Ship Management zurückzuziehen. In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters wird auf die Sanktionen zum Handel mit russischem Öl verwiesen. Eine Gatik-Stellungnahme liegt nicht vor. Die Firma ist seit dem Beginn des Krieges zu einem wichtigen Transporteur für russisches Öl geworden. Konzerne wie Lloyd’s bieten Dienste wie Seetauglichkeitsprüfungen und Zertifizierungen an, die für den Abschluss von Versicherungen und das Einlaufen in Häfen notwendig sind.

+++ 20:50 Russland: Zwei US-Bomber über Ostsee abgefangen +++
Russland hat nach eigenen Angaben durch die Entsendung zweier Kampfjets zwei US-Bomber an der „Verletzung“ der russischen Staatsgrenze über der Ostsee gehindert. Das Verteidigungsministerium im Moskau teilte mit, es habe die Maschinen vom Typ Su-27 und Su-35 losgeschickt und „die Luftziele als zwei strategische B-1B-Bomber der US-Luftwaffe“ identifiziert. „Die Verletzung der Staatsgrenze wurde verhindert“, erklärte das Ministerium. Nach dem Einsatz seien die russischen Kampfflugzeuge „sicher zu ihrem Luftwaffenstützpunkt zurückgekehrt“. Nach Angaben Moskaus handelt es sich bereits um den zweiten Vorfall dieser Art in nur einer Woche. Am Dienstag soll demnach ein russischer Kampfjet zwei Bomber der US-Luftwaffe über der Ostsee abgefangen haben.

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