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Russland soll Studenten aus Afrika zum Kriegsdienst drängen

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Eine russische Universität soll ausländische Studenten unter Druck gesetzt haben, in der Ukraine zu kämpfen. Auch für die Wagner-Gruppe wurde geworben.

Afrikanische Studenten haben eine russische Universität beschuldigt, sie mit massivem Druck zum Kriegsdienst in der Ukraine gedrängt zu haben. Beamte der Südlichen Föderalen Universität (SFedU) in Rostow am Don sollen ausländischen Studenten mit finanziellen Konsequenzen gedroht haben, wenn diese sich weigerten, sich den russischen Streitkräften in der Ukraine anzuschließen. Das berichtet das US-amerikanische Nachrichtenportal „The Daily Beast“. Die Studenten wurden demnach gewarnt, dass die russische Regierung ihre Studiengebühren erhöhen und Stipendien streichen könnte.

„Es gibt drei von ihnen, die sich mit uns in unserem Wohnheim getroffen haben und so sehr versucht haben, uns davon zu überzeugen, für Russland zu kämpfen“, wird ein SFedU-Student aus Nigeria zitiert. „Sie sagten, wir könnten für kurze Zeit in der Ukraine kämpfen, so viel Geld verdienen und dann nach Russland zurückkehren, um unser Studium fortzusetzen. Sie haben viele afrikanische Studenten getroffen und ihnen das gesagt.“

Auch Mitarbeiter der russischen Sicherheitsdienste hätten versucht, afrikanische Studenten vom Kriegseinsatz in der Ukraine zu überzeugen. „Wenn es nicht die Polizei ist, die auf Studenten in einem Park zugeht, dann sind es Soldaten, die uns auf der Straße ansprechen, um uns davon zu überzeugen, in der Ukraine zu kämpfen“, so ein anderer SFedU-Student aus Nigeria gegenüber „The Daily Beast“. Die Studenten hätten dabei wählen können, ob sie sich der russischen Armee oder der berüchtigten Söldnergruppe Wagner anschließen wollen.

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