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Pflegebudget deckt Kosten ab: Lauterbach will Finanzierung von Hebammen sichern

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Die Bundesregierung könnte die Sorge um ausreichende Ausstattung der Krankenhäuser mit Hebammen womöglich zerstreuen. Gesundheitsminister Lauterbach will sie ab 2025 vollständig im Pflegebudget berücksichtigen.

Die Ampel treibt die Finanzierung der Hebammen in Krankenhäusern voran. Ab dem Jahr 2025 soll der Personalaufwand im Umfang der dafür nachgewiesenen Kosten vollständig im Pflegebudget berücksichtigt werden, heißt es nach Angaben der „Rheinischen Post“ in einer Formulierungshilfe des Gesundheitsministeriums für die Koalitionsfraktionen, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll.

Insoweit werde die Beschäftigung von Hebammen in den Kreißsälen dann auch einer unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen gleichgestellt. Deren Tätigkeiten zur Betreuung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen hätten einen der Pflege vergleichbaren unmittelbaren Bezug zur Patientenversorgung“.

Darüber hinaus werde ein nicht unerheblicher Anteil der Hebammen nach Angaben des Deutschen Hebammenverbands auf Wochenbett- und Risikoschwangeren-Stationen eingesetzt. Derzeit schon bestehe die Möglichkeit, diesen Personalaufwand dann unter der Berufsgruppe „sonstige Berufe“ im Pflegebudget zu berücksichtigen. In den Jahren 2023 und 2024 sei somit eine Finanzierung über das Pflegebudget wie bereits in den Jahren 2020 bis 2022 unverändert gesichert, heißt es in der Formulierungshilfe.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach war den Angaben zufolge zuvor auf die Forderungen der Berufsverbände eingegangen, dass Hebammen ab 2025 nicht aus dem Pflegebudget fallen dürften.

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