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Nur ein Viertel der Deutschen wünscht sich Merkel zurück

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Deutschland Umfrage

Mehrheit der Deutschen wünscht sich Merkel nicht als Kanzlerin zurück

Nur 23 Prozent der Deutschen würden Angela Merkel gern wieder im Kanzleramt sehen

Nur 23 Prozent der Deutschen würden Angela Merkel gern wieder im Kanzleramt sehen

Quelle: pa/dpa/Sven Hoppe

Die meisten Deutschen wollen nicht, dass Angela Merkel wieder Kanzlerin wird. In einer Umfrage sprechen sich 71 Prozent dagegen aus, nur 23 Prozent sind dafür. Bei der Frage, ob Merkel besser im Amt war als ihr Nachfolger, gehen die Meinungen auseinander.

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen wünscht sich Angela Merkel (CDU) einer Umfrage zufolge nicht als Bundeskanzlerin zurück. 71 Prozent der Befragten wollen die Politikerin nicht zurück im Amt haben, wie eine repräsentative Online-Umfrage des Instituts Civey für die Zeitungen der Funke-Mediengruppe ergab. Nur knapp ein Viertel (23 Prozent) wünscht sich Merkel demnach wieder als Kanzlerin.

43 Prozent der Befragten finden, Merkel sei als Bundeskanzlerin besser gewesen als der aktuelle Regierungschef Olaf Scholz (SPD), 41 Prozent sind der gegenteiligen Ansicht, und 16 Prozent sind in der Frage unentschieden. Anhänger der Union sind zu 77 Prozent der Ansicht, Merkel sei im Amt besser gewesen als Scholz. Unter den Anhängern der SPD hingegen finden 77 Prozent, Scholz sei der bessere Bundeskanzler.

Die Anzahl derer, die sich Merkel ins Kanzleramt zurückwünschen, ist unter Anhängern der Union erwartungsgemäß hoch: 45 Prozent von ihnen wollen die CDU-Politikerin wieder als Kanzlerin sehen, 48 Prozent sind dagegen. Unter Anhängern der SPD sehnen sich nur sieben Prozent nach Merkel.

Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland

In Ostdeutschland wird Merkels Amtszeit offenbar positiver betrachtet als im Westen: Die Frage „War Angela Merkel als Bundeskanzlerin besser als der aktuelle Bundeskanzler Olaf Scholz?“ bejahten 52 Prozent der Befragten im Osten, während dies nur 42 Prozent im Westen taten.

Befragt wurden laut Funke am Donnerstag rund 5000 Bürger ab 18 Jahren. Der statistische Fehler für das Gesamtergebnis lag bei 2,5 Prozent. Merkel war im Dezember 2021 offiziell aus ihrem Amt ausgeschieden. Erst kürzlich äußerte sie sich im „Spiegel“ ausführlich und verteidigte dabei ihre Politik gegenüber Russland. Sie habe bis zuletzt an einer Lösung gearbeitet und etwa im Sommer 2021 versucht, mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron ein eigenständiges europäisches Gesprächsformat mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin herzustellen, sagte sie.

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