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Linke Kandidatin gewinnt: Rostock wählt erstmals Frau zur OB

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In das Rathaus von Rostock, der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, zieht erstmals eine Bürgermeisterin. Bei der Stichwahl um den Posten des Oberbürgermeisters gewinn Eva-Maria Kröger gegen den parteilosen Michael Ebert.

Erstmals in der Rostocker Stadtgeschichte ist eine Frau in das Amt des Oberbürgermeisters gewählt worden: Die 40-jährige Linke-Politikerin Eva-Maria Kröger setzte sich in der Stichwahl gegen ihren Mitbewerber durch – den von CDU und FDP unterstützten parteilosen Michael Ebert. Kröger lag nach dem vorläufigen Ergebnis mit 58,4 Prozent der Stimmen uneinholbar vorne. Ebert kam auf 41,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,9 Prozent.

Kröger ist Landtagsabgeordnete und langjährige Fraktionschefin der Linken in der Rostocker Bürgerschaft. Sie sei sehr dankbar für das Wahlergebnis, sagte sie im Rathaus. „Das ist gerade ein sehr glücklicher Moment.“ Zugleich betonte sie, dass jeder Demokrat immer enttäuscht sei, wenn die Wahlbeteiligung niedrig ausfalle. Kröger und der ranghohe Polizeibeamte Ebert waren beim ersten Durchgang am 13. November aus einem Bewerberfeld von 17 Kandidaten als Bestplatzierte hervorgegangen und so in die Stichwahl gekommen.

SPD und Grüne hatten ihre Wähler aufgefordert, für Kröger zu stimmen. Notwendig wurde die Wahl, weil der bisherige Amtsinhaber Claus Ruhe Madsen im Juni als Wirtschaftsminister in das Kabinett von Ministerpräsident Daniel Günther nach Schleswig-Holstein wechselte. Das Oberbürgermeister-Amt wird auf sieben Jahre vergeben. Rostock ist mit knapp 210.000 Einwohnern die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns.

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