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Lebensraum für Flora und Fauna: Kilimandscharo-Feuer zerstören Teile des Naturparks

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Ende Oktober brach auf einer Höhe von rund 3900 Metern am Kilimandscharo ein Feuer aus. Wenig später gab es einen weiteren Brand. Die Behörden vermuten einen Zusammenhang mit „menschlichen Aktivitäten“. Erst jetzt wird jedoch das gesamte Ausmaß der Zerstörung deutlich.

Die Großfeuer auf dem Kilimandscharo im ostafrikanischen Tansania vor einigen Wochen haben knapp zwei Prozent Fläche des Naturparks zerstört. Pflanzen und Säugetiere verloren auf knapp 34 Quadratkilometern (entspricht 3400 Hektar) ihren Lebensraum, wie es in einer Mitteilung der Nationalparkbehörde Tanapa hieß.

Als Ursache für die beiden inzwischen gelöschten Brände, die Ende Oktober hintereinander ausgebrochen waren, vermutet die Behörde einen Zusammenhang mit „menschlichen Aktivitäten“, hieß es weiter in einer Stellungnahme – die Polizei ermittle. Die Löscharbeiten wurden den Angaben zufolge durch Wind und die Höhenlage auf etwa 3900 Metern erschwert.

Das erste Feuer war am 21. Oktober auf einer Höhe von rund 3900 Metern ausgebrochen. Etwa eine Woche später gab es an der nordöstlichen Flanke des Berges einen weiteren Brand. Mit knapp 6000 Metern ist der Kilimandscharo der höchste Berg Afrikas und ein beliebtes Touristenziel für Wanderer und Bergsteiger. Jährlich machen sich etwa 50.000 Menschen auf den Weg zum Gipfel. Der Nationalpark erstreckt sich auf 1712 Quadratkilometern.

In dem Unesco-Weltnaturerbe leben viele gefährdete Tierarten. Der Klimawandel ist inzwischen auch massiv am sogenannten „Dach Afrikas“ zu spüren: Die Vegetation leidet unter anhaltender Dürre, die von Gletschern bedeckte Fläche ist innerhalb eines Jahrhunderts um 85 Prozent geschrumpft. Bis 2040 könnte Hemingways berühmter „Schnee auf dem Kilimandscharo“ nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) vollständig verschwunden sein.

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