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Die Wetterwoche im Schnellcheck: Der Winter kommt im grauen Gewand

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Mit Tief „Yuki“ startet die neue Woche zunächst regnerisch und stürmisch. Zu Beginn bleiben die Temperaturen noch mild, doch spätestens am Donnerstag klopft der Winter an die Tür. Wann und wo der erste Schnee fällt, verrät Wetterexperte Björn Alexander.

Zum Wochenstart präsentiert sich unsere Wetterküche noch unaufgeräumt. Ein Wolkenband von Tief „Yuki“ mit Zentrum bei Island hat den Westen unseres Landes überquert, kommt aber nur noch mühsam bis in die Mitte voran. Im Schlepptau liegen zwar weitere Wetterfronten, aber ein dickes Bollwerk im Osten hält dagegen.

Hoch „Erik“ über Osteuropa lässt die Fronten nämlich quasi über uns verhungern und gewinnt ab Wochenmitte zunehmend Einfluss auf das Wetter in Deutschland. Denn es bringt aus Ost bis Südosten kältere Luft und einen Hauch vom Frühwinter zu uns. Unterstützt wird dieser durch einen teilweise lebhaften bis stürmischen Wind, der dafür sorgt, dass die gefühlten Temperaturen wieder häufiger im Frostbereich verbleiben.

Ein richtiger Wintereinbruch schon zum Monatsanfang – wie ihn ein Teil der Wettercomputer in den letzten Tagen wiederholt prophezeiten – ist hierbei erst einmal weiter nach hinten verschoben. Die Kombination aus Kaltluft samt Schnee bis in die Niederungen findet demnach frühestens ab Nikolaus statt. Und natürlich gilt: Umso länger es dauert, desto größer sind am Ende ebenfalls die Chancen auf eine Weiße Weihnacht. Immerhin wäre es auch bald mal wieder Zeit für Schnee zum Fest. Letztmalig deutschlandweit gab es den vor 12 Jahren, also im Dezember 2010.

Derweil beginnt übrigens – meteorologisch gesehen – am 1. Dezember der Winter. Der kalendarische Winteranfang folgt erst gut drei Wochen später. In diesem Jahr am 21. Dezember. Im Gegensatz zum astronomischen Jahreszeitenwechsel, der immer leicht variieren kann und vom Sonnenstand abhängt, hat die statistische Einteilung über den Monatsanfang immer einen festen Beginn und ein fixes Ende. Damit sind die Jahreszeiten eben statistisch gesehen vergleichbar, weil sie immer gleich lang sind.

Nacht zum Montag: Von Westen Regen, Osten trocken

Die Wetterfront von Tief „Yuki“ bringt in Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorübergehend kräftigen Regen. Ein Grund ist auch, dass die Wolken von Westen kaum noch ostwärts voran kommen. Dementsprechend bleibt es im Osten trocken und zum Teil aufgelockert. Unter den größeren Auflockerungen mit Tiefstwerten von 1 bis -1 Grad. Sonst kühlt es auf 6 bis 2 Grad ab. Vor allem an der Küste weht ein zum Teil stürmischer Südostwind.

Montag: Milder Wochenstart

Zum Beginn der neuen Wetterwoche ist es oft grau und im Nordwesten sowie direkt an den Alpen fällt mitunter leichter Regen oder Nieselregen. Lediglich im Osten bleibt es komplett trocken. Dazu ist es vergleichsweise mild mit 2 Grad im Erzgebirge und 12 Grad am Oberrhein.

Dienstag: Es wird langsam kühler

Der Herbst legt wettermäßig nach: Verbreitet ist es grau oder neblig trüb – besonders im Westen mit zeitweiligem Regen. Und auch im Süden ist es häufiger nass. Schnee fällt in den Lagen oberhalb von etwa 1000 Metern. Die besten Chancen auf nennenswerte sonnige Abschnitte bestehen im Osten. Höchstwerte: 2 Grad auf den östlichen Mittelgebirgen und bis 10 Grad am Oberrhein.

Mittwoch: Sonne macht sich weiter rar

Erneut ist es trüb oder neblig. Aber nur im Westen fällt noch zeitweise leichter Regen. Freundlich oder sonnig ist es am ehesten in Sachsen sowie in den Alpen. Die Temperaturen erreichen zwischen 2 und 9 Grad.

Donnerstag: Winterbeginn im grauen Gewand

Die Sonne gibt sich weiterhin zurückhaltend. Und das liegt natürlich nach wie vor am Mix aus Wolken, Nebel und Hochnebel. Über der Mitte können ein paar Tropfen und in Gipfellagen der Mittelgebirge bei Temperaturen um 0 Grad ein paar Schneeflocken fallen. Ansonsten halten sich die Aufregungen beim Wetter in Grenzen. Außer vielleicht, dass der kühle Wind dafür sorgt, dass sich die 2 bis 7 Grad im Flachland ebenfalls kälter anfühlen.

Freitag und am Wochenende: Keine wesentliche Änderung

Meistens bleibt es grau und entlang der Mitte ist etwas Regen unterwegs, der im Bergland in Schnee und Schneegeriesel übergeht. Am schönsten mit ein paar Stunden Sonne geht es in den Alpen durch den Tag. Temperaturen: im Bergland ab etwa 800 Metern Höhe Dauerfrost, sonst 1 bis 6 Grad. Am zweiten Adventswochenende bleibt es weiterhin oftmals neblig-trüb und trocken. Einzig die Berge im Süden bekommen mehr Sonne. Das Ganze bei 0 bis 7 Grad mit gebietsweise frostigen Nächten.

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