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Tipps und Rezepte für den perfekten Glühwein

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Glühwein schmeckt am besten selbst gemacht. Tipps, welche Weine sich optimal eignen und was Sie nicht falsch machen sollten.

Das Wichtigste im Überblick


Glühwein ist keine moderne Erfindung: Eigentlich ist er sogar älter als Weihnachten. Denn schon die alten Römer haben Wein mit Gewürzen versetzt, um ihn haltbarer zu machen. Heute gilt: Auf dem Weihnachtsmarkt muss er einen Alkoholgehalt von mindestens sieben Prozent haben, dieser kann aber auch bis zu 14,5 Prozent betragen.

Rezept: Glühwein selber machen

Ein Glas Glühwein kommt bei diesem Rezept auf rund 187 Kalorien.

Zutaten für sechs Gläser:

  • 2 Bio-Zitronen
  • 75 g brauner Zucker
  • 4 ganze Gewürznelken
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Flasche trockener Rotwein
  • 150 ml Portwein
  1. Waschen Sie die Zitronen, tupfen sie trocken und schneiden Sie sie in Scheiben. Legen Sie sechs Scheiben für die Dekoration beiseite.
  2. Erhitzen Sie die restlichen Zutaten bis auf den Cognac oder den Portwein in einem Topf und lassen das Ganze 15 Minuten ziehen.
  3. Geben Sie den Portwein dazu, gießen Sie den Glühwein durch ein Sieb in sechs Gläser und servieren Sie das Getränk mit den Zitronenscheiben.

Tipp: Wenn Ihnen das selbst gemachte Getränk zu intensiv schmeckt, fügen Sie etwas Wasser hinzu. Noch besser ist allerdings Traubensaft, denn dadurch süßen Sie den Glühwein und das Getränk hat etwas weniger Alkohol.

Diese Weine eignen sich am besten

Glühwein muss weniger gesüßt werden, wenn ein süßerer Rotwein die Grundlage bildet. Bei etwas gerbstoffmilderen Sorten ist beispielsweise nicht so viel Süßung nötig, wie bei einem kräftigen Dornfelder, der von Natur aus mehr Tannine enthält. Spätburgunder oder Portugieser sind leichter und fruchtbetonter, sodass sie oft sogar ohne zusätzliche Süße auskommen.

Glühwein lässt sich auch aus dezent säuerlichen Weißweinsorten zubereiten, wie zum Beispiel Silvaner oder Müller-Thurgau. Wer süßen möchte, nimmt dafür am besten etwas Kandis, Agavendicksaft oder Honig.

Glühwein: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Glühwein: Er sollte nicht kochen, denn ab einer Temperatur von 78 Grad Celsius entweicht Alkohol.

1. Fehler: Minderwertige Zutaten verwenden

Viele denken, dass ein guter Wein im Glühwein unnötig ist. Doch die Qualität ist wichtig für den Geschmack. Verwenden Sie am besten keine billigen Landweine, sondern Qualitätsweine. Die müssen auch nicht teuer sein. Außerdem sollten die Gewürze frisch und hochwertig sein.

2. Fehler: Glühwein zum Kochen bringen

Ein Kardinalfehler bei der Zubereitung von Glühwein ist es, den Wein zu stark zu erhitzen. Dann werden die Gewürze bitter, und die Fruchtaromen des Weins gehen verloren. Ab einer Temperatur von 78 Grad Celsius entweicht außerdem der Alkohol. Ideal sind 50 bis 60 Grad beim Erhitzen des Glühweins.

3. Fehler: Zu viele Gewürze verwenden

Unterschätzen Sie die Aromen der Gewürze nicht und setzen Sie sie nur vorsichtig ein. Gerade zu viel Gewürznelke kann den Glühwein ungenießbar machen. Aber auch zu viel Zimt, Sternanis und Piment können den Genuss verderben und die Fruchtaromen des Weins überdecken.

4. Fehler: Zu wenig Zeit einplanen

Ein guter Glühwein braucht Zeit. Wenn Sie es nicht eilig haben, lassen Sie den Glühwein nach dem ersten Erhitzen ruhig ein paar Stunden ziehen, damit sich die Aromen voll entfalten können. Danach gießen Sie den Glühwein am besten durch ein Sieb, damit die Gewürze beim Trinken nicht stören.

5. Fehler: Den Alkoholgehalt unterschätzen

Wer abends Glühwein getrunken hat, spürt das oft am nächsten Tag. Weil man den Alkohol kaum schmeckt, unterschätzen viele den Gehalt und trinken schlicht zu viel. Glühwein steigt außerdem zu Kopf: Durch die Wärme werden die Gefäße besser durchblutet und das Getränk entfaltet schnell seine Wirkung. Zucker fördert zudem die Alkoholaufnahme. Ein 0,2-Liter-Becher mit zehn Prozent Alkohol erhöht den Blutalkoholgehalt um bis zu 0,25 Promille.

Tipp: Lieber mit Tee oder alkoholfreiem Punsch abwechseln. Und auch hier ist die Qualität entscheidend. Bei guten Zutaten bekommt man keinen Brummschädel.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
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