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So werden Sie ein Doppelkinn wieder los

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Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft. Das zeigt sich auch an Kinn und Hals. Die Folge ist oft ein Doppelkinn. Eine ästhetische Chirurgin klärt über die Behandlungsmöglichkeiten auf.

Das Wichtigste im Überblick


Neben dem Alter und einer genetischen Veranlagung trägt auch Übergewicht zur Bildung eines Doppelkinns bei. Die ästhetische Medizin bietet verschiedene Therapiemöglichkeiten an – von der Fettwegspritze über das Fadenlifting bis hin zur Kälte- und Hitzebehandlungen.

Was ist ein Doppelkinn?

Als Doppelkinn wird die zusätzliche Hautfalte beschrieben, die sich unter dem Kinn abzeichnet. Der sonst vorhandene rechte Winkel zwischen Hals und Kinn verschwindet durch die Hautwölbung. Ein Doppelkinn wird besonders dann sichtbar, wenn man den Kopf nach unten neigt. „Ein zunehmend schwächer werdendes Bindegewebe im Alter, die persönliche Veranlagung und Übergewicht sind die häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Doppelkinns“, sagt Dr. Sema Seker, Ärztin für ästhetische Medizin mit eigener Praxis in Aschaffenburg. „Seltener sind bestimmte hormonelle Erkrankungen, etwa der Schilddrüse, oder die Einnahme bestimmter Medikamente, etwa Kortison, ursächlich für ein Doppelkinn. Auch plötzlicher starker Gewichtsverlust kann dazu führen, dass das Hautgewebe erschlafft.“

Doppelkinn behandeln: Fett-weg-Spritze ist beliebtes Verfahren

Bislang galt die Behandlung des Doppelkinns als eher schwierig. Mittlerweile bietet die ästhetische Medizin eine Reihe verschiedener, erfolgsversprechender Behandlungen. Besonders beliebt ist die Fett-weg-Spritze, auch Injektionslipolyse genannt, wie die Expertin aus ihrer Erfahrung weiß. „Hierbei bekommt der Patient oder die Patientin eine chemische Substanz gespritzt, welche die Fettzellen auflöst.“ Das Mittel wird direkt in das Fettdepot injiziert, woraufhin der Köper die Fettzellen auf natürlichem Weg über die Lymphe abbaut. Alternativ kann das Fett am Kinn auch abgesaugt werden, was allerdings deutlich aufwändiger und risikoreicher ist.

Mit Kälte und Hitze gegen Fettzellen

Ist ein zu hoher Fettgehalt im Bereich des Kinns Ursache des Doppelkinns, kann auch mit Kälte und Hitze gegen die Fettzellen vorgegangen werden. Beide Verfahren haben das Ziel, das subkutane Fettgewebe zu zerstören. Bei der Vereisung werden die Fettzellen durch starke Kälteeinwirkung zerstört. Andere Verfahren wie die Ultraschallbehandlung, die Laserbehandlung oder die Radiofrequenztherapie lassen die Fettzellen durch Hitze schmelzen.

„Die Anwendung von Hitze hat den Vorteil, dass nicht nur die Fettzellen ‚geknackt‘ werden, sondern dass durch das hitzebedingte Zusammenziehen des Hautgewebes (Shrinking) ein zusätzlich straffender Effekt eintritt“, erklärt Seker. „Zugleich wird die Kollagensynthese angeregt, also die Neubildung neuer Kollagenfasern.“ Der straffende Effekt der Radiofrequenztherapie beispielsweise lässt sich zusätzlich steigern, wenn diese nicht nur außen auf der Haut eingesetzt wird, sondern feine Nadeln in das Gewebe gestochen werden (Needling), über welche die Hitze abgegeben wird.

Fadenlifting gegen das Doppelkinn: unsichtbare Hautstraffung

Ist das Fettgewebe im Kinn „geschmolzen“, kann es sein, dass das Gewebe schlaffer wirkt. Patienten entscheiden sich daher oftmals ergänzend für das Fadenlifting, wie Seker weiß. Beim Fadenlifting werden die betroffenen Regionen sanft gestrafft und angehoben. Ganz ohne Skalpell und Operation. „Die Fäden werden mit einer feinen Nadel in die Haut eingebracht. So entsteht eine Art stützendes Netz, das der hängenden Haut den nötigen Halt gibt und sie strafft“, so die Expertin. „Das Fadenlifting ist als alleinige Maßnahme zudem gut geeignet, wenn die Haut altersbedingt an Elastizität verloren hat.“

Dr. med. Sema Seker betreibt eine Praxis für ästhetische Medizin in Aschaffenburg. Neben der Faltenreduktion und Gesichtsverjüngung ist die Hautexpertin unter anderem auf die Behandlung von Haut- und Gefäßproblemen sowie auf Körperformung und Fettreduktion spezialisiert.

Doppelkinn-Therapie: Wie lange muss die Haut heilen?

Wie rasch die Haut nach der Doppelkinn-Behandlung heilt, ist abhängig vom gewählten Verfahren. Bei nicht-invasiven Behandlungen wie der Ultraschallbehandlung klingen die Rötungen rasch ab und die behandelte Person ist wieder gesellschaftsfähig. „Die Wärmebehandlung mit dem Ultraschallgerät tut nicht weh. Die Haut ist danach weder verletzt noch gerötet. Es ist eine Behandlung für die Mittagspause. Sie können danach sofort wieder unter Menschen gehen“, so die Expertin.

Bei minimal-invasiven Verfahren, wie der Fett-weg-Spritze oder der Radiofrequenztherapie mit Nadeln dauert die Heilung länger. „Schmerzen, Schwellungen und Rötungen klingen meist nach etwa zwei Tagen wieder ab“, sagt Seker. „Die längste Heilungszeit müssen Personen einplanen, die sich für eine operative Korrektur oder die Fettabsaugung entscheiden. In der Regel versuchen es Betroffene aber zuerst mit sanfteren Verfahren.“

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