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So werden Sie Augenringe wieder los

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Dunkle Schatten unter den Augen lassen uns erschöpft aussehen. Meistens verschwinden Augenringe von allein, können aber auch hartnäckig sein. Die Ursachen sind vielfältig.

Das Wichtigste im Überblick


Bei manchen zeigen sie sich vor allem bei Schlafmangel und Stress, bei anderen nach dem Genuss von Alkohol. Concealer oder Make-up können dabei helfen, die Augenringe abzudecken. Doch es gibt Tipps, wie die hartnäckigen Augenschatten verringert werden können.

Ursachen für Augenringe: So entstehen „Panda-Augen“

Bei Augenringen, in der Fachsprache Halonierung, handelt es sich um bläulich-violette Schatten unter den Augen. Oft treten sie bei vermehrtem Alkoholkonsum und Rauchen verstärkt in Erscheinung. Zusätzlich kommen nicht selten Schwellungen hinzu, welche das müde Aussehen, das Augenringe dem Gesicht verleihen, zusätzlich betonen. Zurückzuführen sind diese auf einen Lymphstau, etwa aufgrund von großer Hitze oder Schlafmangel.

Was gegen Augenringe hilft, ist abhängig von der Ursache der Augenringe. „Augenringe sind vor allem auf die genetische Veranlagung zurückzuführen“, sagt Dr. Ellen Meyer-Rogge, Hautärztin aus Karlsruhe und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD). „Da die Haut unter den Augen sehr dünn ist, schimmern darunterliegende Blutgefäße leicht durch. Auch eine dunkle Pigmentierung der Haut verstärkt den ‚Panda-Augen-Effekt‘. Zu viel UV-Licht beispielsweise kann eine vermehrte Melaninbildung (Hyperpigmentierung) unter den Augen verursachen.“

Warum Rauchen und Alkohol Augenringe verstärken

Bei entsprechender Veranlagung verstärken sich Augenringe durch bestimmte Einflussfaktoren rascher als bei anderen Menschen – oder sind sogar dauerhaft sichtbar. Rauchen und Alkohol gehören zu den Einflussgrößen, die Augenringe begünstigen. Das liegt unter anderem daran, dass beides auf die Gefäße einwirkt. Rauchen fördert Entzündungsprozesse in den Gefäßen, verschlechtert die Durchblutung, lässt die Haut trockener werden und rascher altern – was sich vor allem an der dünnen Haut unter den Augen frühzeitig bemerkbar macht.

Zigarettenrauch reizt zudem die Augen und begünstigt Rötungen und Schwellungen. Alkohol wirkt ebenfalls schädigend auf die Blutgefäße und sorgt zudem dafür, dass sich diese weitstellen: Die Äderchen unter den Augen werden sichtbarer.

Was Schlafmangel und Sonnenlicht mit den Augen machen

Auch Schlafmangel zeigt sich im Gesicht durch Augenringe. Warum wir bei zu wenig Schlaf mit „Panda-Augen“ erwachen, hat verschiedene Ursachen. „Zum einen ist Schlaf für die Regeneration wichtig – auch für die Haut. Wer zu wenig schläft, hat oft eine graue, fahle Haut“, sagt Meyer-Rogge. „Zudem ist bei Schlafmangel die Kortisonproduktion im Körper erhöht.

Das körpereigene Hormon begünstigt Wassereinlagerungen, auch im Bereich der Augen.“ Zudem führt Müdigkeit dazu, dass sich die kleinen Muskeln um die Augen verspannen, was Augenringe zusätzlich begünstigt. Ausreichend zu schlafen, ist für strahlende Augen daher unverzichtbar.

UV-Strahlung ist ebenfalls ungünstig für die zarte Hautpartie um die Augen herum. Nicht nur, dass UV-Licht die Pigmentierung der Haut im Bereich der Augen anregen kann, was Augenringe zusätzlich betont. Auch beschleunigt UV-Licht die Hautalterung und entzieht der Haut Feuchtigkeit. Eine weniger elastische, feuchtigkeitsarme Haut mit Fältchen verstärkt den müden Effekt der Augenringe. „Sonnenschutz ist generell ein bedeutender Anti-Aging-Tipp für die Haut“, betont Meyer-Rogge.

Kalter Löffel auf den Augen: Hilft das gegen Augenringe?

Ein beliebter Tipp gegen Augenringe ist der kalte Löffel auf den Augen. Doch hilft das? Laut der Dermatologin: Ja. Wenn auch nur kurzzeitig. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen. Das optische Erscheinungsbild der Augenringe wird unauffälliger. Erwärmt sich die Haut wieder, werden auch die „Panda-Augen“ wieder sichtbar. „Erfrischend für den Moment ist der gekühlte Löffel allemal.

Auch Schwellungen lassen etwas nach, da Kälte den Abtransport der Lymphe unterstützt“, sagt Meyer-Rogge. „Achten Sie aber darauf, dass der Löffel nicht zu kalt ist. Temperaturen aus dem Gefrierschrank tun weder der Haut noch den Augen selbst gut.“

Gurke und Kartoffelscheiben gegen Augenringe: ein Geheimtipp?

Gekühlte Gurkenscheiben auf den Augen sind laut der Expertin einen Versuch wert. Nicht nur, weil sich die Blutgefäße zusammenziehen, sondern auch, weil die Gurke die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Trockenheitsfältchen werden gemildert, die Augenpartie wirkt frischer und rosiger. Bei Kartoffelscheiben hingegen ist die Dermatologin vorsichtig: „Die Flüssigkeit der Kartoffel enthält Stärke.

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