Neueste Nachrichten und Updates

So einfach gelingt der Grundteig

0 19

Mürbeteig ist schnell gemacht und bildet die perfekte Grundlage für Plätzchen oder Kuchen. Aber wie bekommt man ihn so hin, dass er auch schön mürbe ist?

Das Wichtigste im Überblick


Mehl und Butter oder Margarine sind die Grundbestandteile – und je nach Rezept kommen noch weitere Zutaten hinzu. Das Gemisch wird verknetet – zum Ergebnis sagt der eine Knetteig, der andere Mürbteig und der nächste spricht von Mürbeteig.

Neben vielen unterschiedlichen süßen Zubereitungsformen gibt es auch herzhafte Varianten, die Ihnen mit unserer Anleitung ganz einfach gelingen.

Rezept: Mürbeteig (Grundrezept)

Das Grundrezept für Mürbeteig gelingt ganz einfach. Planen Sie hierfür circa 45 Minuten Zubereitungszeit ein.

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 65 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Fett für die Form
  • Mehl zum Ausrollen
  1. Sieben Sie das Mehl auf die Arbeitsfläche und drücken Sie in die Mitte eine Mulde. Verteilen Sie die Butter in Stückchen rund um den Muldenrand.
  2. Schlagen Sie das Ei in einer Tasse auf und lassen Sie es anschließend in die Vertiefung gleiten.
  3. Streuen Sie den Zucker und das Salz auf den Mehlrand. Hacken Sie alles durch, bis das Mehl ganz eingearbeitet ist.
  4. Kneten Sie alles zügig durch und formen Sie den Teig zu einer Kugel oder einer flachen Platte. Schlagen Sie den Teig in Folie ein und kühlen Sie ihn mindestens 30 Minuten.
  5. Rollen Sie den Teig für einen Obsttortenboden dünn aus. Stechen Sie mit dem Rand der Springform eine Platte aus und wickeln Sie den ausgestochenen Teig um eine Küchenrolle. Rollen Sie ihn danach über den Springformboden wieder ab.
  6. Stechen Sie den Teigboden mehrmals ein, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Klemmen Sie den Springformring um den Boden.
  7. Formen Sie aus den Teigresten eine Rolle, legen Sie sie am Rand entlang und ziehen Sie sie mit den Fingern hoch.
  8. Backen Sie den Teig im vorgeheizten Backofen (200 Grad) auf der unteren Einschubleiste etwa 20 Minuten.

Mürbeteig Grundrezept: Kalorien pro Portion
Energie: 180 Kilokalorien
Eiweiß: 3 g
Kohlenhydrate: 20 g
Fett: 9 g

Rezept: Mürbeteigplätzchen klassisch

Für Mürbeteigplätzchen brauchen Sie nicht viel. Mit großer Wahrscheinlichkeit haben Sie bereits alle der folgenden Zutaten für die Kekse zu Hause.

  • 175 g Zucker
  • 175 g kalte Butter
  • 350 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Tipp: Am besten rollen Sie die Masse portionsweise aus. So verhindern Sie, dass der Teig zu warm und somit weich wird. Reste vom Ausstechen sollten Sie ebenfalls immer mit frischem, kalten Teig verkneten.

Bereiten Sie den Mürbeteig nach dem Grundrezept wie oben beschrieben nach Anleitung bis Punkt vier zu. Danach geht es wie folgt weiter:

  • Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor und legen Sie ein Blech mit Backpapier aus.
  • Mit Förmchen stechen Sie nun Kekse aus dem Teig aus und verteilen sie auf dem Blech.
  • Nachdem Sie die Mürbeteigplätzchen rund zehn Minuten lang auf mittlerer Schiene gebacken haben, können Sie sie nach Lust und Laune verzieren.

Tipps zum Verzieren der Kekse:

Etwa fünf Minuten vor Ende der Backzeit, können Sie die Plätzchen zusätzlich mit verquirltem Eigelb bestreichen, so bekommen sie einen schönen Glanz. Danach kommen die Plätzchen unter Beobachtung zurück in den Ofen.

Auch eine Glasur aus Zuckerguss passt hervorragend zu den Keksen. Diese können Sie mit Lebensmittelfarbe einfärben und so wahre Kunstwerke gestalten. Besonders Kindern macht das Backen so doppelt so viel Spaß. Haben Sie hingegen keine Lust auf aufwändige Verzierungen, können Sie vor dem Backen auch einfach etwas Hagelzucker auf die Plätzchen streuen.

Butter oder Margarine für den Mürbeteig?

Die unterschiedlichen Rezepte für Mürbeteig verlangen mal Butter, dann wieder Margarine als Zutat. Ob Butter oder Margarine verwendet wird, ist eine Frage des Geschmacks. Wichtig ist, dass keine Halbfettbutter oder -margarine zum Einsatz kommt. Sonst wird der Teig durch den Wasseranteil sehr weich und lässt sich schlecht verarbeiten.

Butter zum Backen: Wer den Mürbeteig mit den Händen kneten möchte, verwendet am besten kalte Butter, die man vorher in Stücke schneidet.

Wird der Mürbeteig mit dem Mixer hergestellt, dann empfiehlt es sich, weiche Butter oder Margarine zu verwenden. Kalte Butter schneiden Sie am besten in Stücke – das bietet sich an, wenn der Teig mit den Händen geknetet werden soll.

Mürbeteig mit oder ohne Ei?

Ob Sie dem Teig Eier zufügen sollen, hängt vom Rezept ab. Grundsätzlich macht ein Ei den Teig etwas geschmeidiger. Soll der Teig eher bröselig sein, dann macht die Verwendung von Eiern keinen Sinn.

Als Mehlsorte ist für einen Mürbeteig das Weizenmehl Typ 405 üblich. Es kann aber, je nach Geschmack, auch ein Vollkornmehl zum Einsatz kommen. Wer will, kann dem Mehl bei einer Menge von zum Beispiel 500 Gramm zwei Messerspitzen Backpulver hinzufügen. Dadurch wird der Teig fluffiger, aber auch trockener.

Mürbeteig muss ruhen

Ist der Teig zusammengeknetet, muss er ruhen. Das muss aber nicht zwingend im Kühlschrank sein. Denn dort wird der Teig oft hart und lässt sich dann nur schwer weiterverarbeiten. Es reicht, wenn der Mürbeteig mit Klarsichtfolie abgedeckt bei Raumtemperatur ruht.

Das Ruhen ist wichtig, damit sich bei einem süßen Teig der Zucker auflöst und mit den anderen Zutaten verbindet. Die Klarsichtfolie verhindert, dass der Teig fremde Gerüche annimmt. Der Teig muss nicht unbedingt vor dem Ruhen zu einer Kugel geformt werden, wie es oft heißt. Besser ist es, aus dem Teig eine flache Platte von zwei bis vier Zentimetern zu machen – so kann man ihn nach der Ruhezeit besser verarbeiten.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich abmelden, wenn Sie dies wünschen. Annehmen Weiterlesen

Datenschutz- und Cookie-Richtlinie