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„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“: Bedeutung der Redewendung

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„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ meint, dass Familiennachkommen ihren Vorfahren ähneln – im Aussehen oder im Verhalten. Woher kommt die Redewendung?

Kinder können dieselben Dinge wie ihre Eltern gut leiden oder aber gar nicht ausstehen. Sie sehen genauso aus wie Vater und Mutter, wie Großmutter und Großvater, als die noch jung gewesen sind. In solchen Fällen passt die Redewendung „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“

Eine Erklärung zur Herkunft des Sprichwortes ist die folgende: Fällt ein Apfel vom Ast eines Baumes, wird er in nicht allzu weiter Entfernung vom Baumstamm auf dem Boden aufkommen. Selbst wenn er noch einige Meter weiterrollt, wird er in der Nähe des Baumes liegen bleiben. Haben Kinder Verhaltensweisen, Eigenschaften oder Eigenheiten, die denen der Eltern ähneln, so sind sie metaphorisch gesehen der Apfel und die Eltern sind der Stamm.

Sind es die Gene oder ist es die Umwelt?

Auch der englische Physiker, Astronom und Mathematiker Isaac Newton zog seine ersten Erkenntnisse über die Schwerkraft aus einem herabgefallenen Apfel. Bereits seit der Antike gibt es eine weitere wissenschaftliche Kontroverse, bei der das Sprichwort eine der beiden Seiten stützt: Sind es die Gene, die bestimmen, was die Menschheit prägt, oder ist es doch die Umwelt? Laut der Redewendung ist es die familiäre Veranlagung, also das ähnliche Erbgut innerhalb der Familie, das dazu führt, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt.

Äpfel oder Birnen?

Die elterliche Erziehung und das persönliche Umfeld, in dem Kinder aufwachsen, dürften wohl auf die persönlichen Interessen etwas mehr Einfluss haben als auf die spezielle Nase oder auf die langen Beine, die sich durch diverse Generationen eines Familienstammbaums ziehen. Schließlich bestimmen äußere Faktoren wie Wind oder die Abschüssigkeit des Bodens mit, wie weit der Apfel nach dem Aufprall noch rollt.

Warum man allerdings auch sagt: „Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum“, das bedarf wohl noch weiterer Erklärungen. Man soll Äpfel bekanntlich nicht mit Birnen vergleichen. Offenbar kommt der Birnbaum in der Redewendung dann zum Einsatz, wenn es sich eher um negative Eigenheiten handelt, die Kinder von den Eltern übernehmen – zum Beispiel wenn Kinder genauso stur sind wie ihre Eltern.

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