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Aldi, Lidl, Edeka, Rewe bei Stiftung Warentest

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Wer beim Einkaufen Geld sparen möchten, greift zur Handelsmarke. Aber können die Produkte von „Gut & Günstig“ oder „Ja“ auch mit den großen Marken mithalten?

Das Wichtigste im Überblick


Lidl, Aldi, Edeka und Co. werben seit Langem mit den Produkten ihrer Eigenmarken. Diese seien wesentlich besser als das Pendant der bekannten Markenhersteller, so die Werbeversprechen. Vom Preis her mag das vielleicht stimmen. Aber trifft das auch auf die Qualität zu? Das hat die Stiftung Warentest (Ausgabe 02/2023) in einem großen Markencheck nun überprüft.

Zahlt man für die Qualität?

Für ihre Untersuchung haben die Tester während der vergangenen vier Jahre die Preise und die Qualität zahlreicher Produkte von den Eigenmarken der Discounter und Supermärkte unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Wer auf die Eigenmarke (auch Handelsmarke genannt) setzt, spart Geld – nämlich bis zu 34 Prozent –, jedoch selten an der Qualität. Denn viele Eigenmarken sind ebenso hochwertig wie ihr teures Pendant.

Laut Stiftung Warentest lohnt es sich also, anstatt zum Markenprodukt zu der Eigenmarke des Discounters oder des Supermarkts zu greifen. Das gilt sowohl bei konventionellen Produkten als auch bei Bioware. Der Preistipp der Tester: „Mit Produkten von Niedrigpreis-Handelsmarken lässt sich am meisten Geld sparen.“

Wo gibt es die besten Eigenmarken?

„Gut & günstig“ (Edeka) und „Ja“ (Rewe) oder doch lieber „Milbona“ (Lidl) und „Milsani“ (Aldi)? Welche Handelsmarke schneidet im Markencheck am besten ab? Einen klaren Testsieger konnte Stiftung Warentest nicht benennen. Laut den Experten gibt es kaum Unterschiede zwischen den Handelsmarken der Discounter und der Supermärkte. Es gibt aber eine Handelsmarke, deren Produkte in den meisten Tests am besten abschnitten. Welche das ist, erfahren Sie in der neusten Ausgabe von Stiftung Warentest (Ausgabe 2/2023).

Stärken und Schwächen der Eigenmarken

Positiv fiel den Testern auf, dass die Eigenmarken wesentlich übersichtlicher vorgehen, wenn es um die Deklaration der Inhaltsstoffe und Nährwerte geht. Viele Marken würden diese Angaben eher zu klein oder zu versteckt auf die Verpackung drucken.

Allerdings konnten in insgesamt etwas mehr Produkten der Handelsmarken bei Tests Keime nachgewiesen werden.

Testsieger im Preisvergleich

Wer beim Einkaufen sparen möchte, sollte laut Stiftung Warentest beispielsweise bei folgenden Markenprodukten eher zur Handelsmarke greifen:

  • „Edeka Bio Natives Olivenöl“ anstatt „Bertolli Bio Originale Natives Olivenöl extra“
  • „Aldi Nord Gut Bio Rostbratwürste“ anstatt „Meica Bratmaxe“
  • „Lidl Sescia Classic Quelle“ anstatt „Aquinta Classic“
  • „Netto Markendiscount Cafèt Caffè Crema Barista“ anstatt „Jacobs Editions Barista Crema“

Weitere Alternativen sind in dem aktuellen Heft (Ausgabe 2/2023) von Stiftung Warentest aufgeführt.

Wie lief der Test ab?

Für den Markencheck hat Stiftung Warentest insgesamt 58 ihrer Lebensmitteltests ausgewertet und dann aus 25 Tests das jeweils beste Produkt der Marke sowie der Handelsmarke nachgekauft, um die Preise und die Qualität erneut zu vergleichen. In dem Beispielwarenkorb lagen unter anderem Produkte wie Bratwurst, Apfelsaft, Olivenöl, Kaffeebohnen, Lachs und Smoothies.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
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